Konstanzer Podium: Wie Islam die Gesellschaft verändert

Brisantes Thema bei Podium im Konstanzer Konzil – Veranstalter verlangen Eintritt

Konstanz. Die Frage, ob der Islam unsere Gesellschaft oder ob anders herum unsere säkulare Gesellschaft den Islam verändern wird, steht im Mittelpunkt der Veranstaltung im Konstanzer Konzil. Moderator und Initiator ist der Journalist und Autor Meinhard Schmidt-Degenhard. Diskutieren werden in der Woche, in der feststeht, dass hinter der Döner-Mordserie die rechtsextremen Gruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ steht, prominente Gäste. Allerdings kostet der Abend Eintritt. Veranstalter sind die VHS, das Bildungszentrum Konstanz, das K9 und die Konzilstadt Konstanz.

Die prominenten Gäste

Auf dem Podium sitzt die türkischstämmige Rechtsanwältin Gönül Halat-Mec aus Frankfurt. Sie ist Mitglied der Deutschen Islamkonferenz und Mitbegründerin der „Frankfurter Initiative progressiver Frauen“, denen Themen wie Kopftuch, Moscheebau und islamischer Religionsunterricht längst nicht so vorrangig sind wie Bildung und Chancengleichheit. Mit diskutieren wird auch der türkischstämmige Theologe und Islamwissenschaftler Bekir Alboga ist Bundesdialogbeauftragter und Referatsleiter der „Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (DITIB)“ für interreligiöse und interkulturelle Zusammenarbeit. Er vertritt eine klare religiöse Linie. Eingeladen ist außerdem Günther Beckstein, ehemaliger Ministerpräsident Bayerns und Vizepräses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Er vertritt an diesem Abend sowohl die Politik als auch die Kirche. Als werteorientierter Christ räumt er durchaus dem Islam seinen Platz in Deutschland innerhalb der hier herrschenden „Leitkultur“, zu der auch Religionsfreiheit gehört, ein. Weiterer Gast ist Karl-Josef Kuschel, Er ist Professor an der Katholisch-theologischen Universität Tübingen und lehrt dort Theologie der Kultur und des interreligiösen Dialogs. Mit dabei ist außerdem Stefan Lutz, Südkurier-Chefredakteur.

Eintritt nicht frei

Los geht’s am Mittwochabend, 16. November 2011, um 19.30 Uhr im Konzil. Der Eintritt kostet 5 Euro im Vorverkauf und sogar 8 Euro an der Abendkasse. Schüler haben freien Eintritt.

Hier geht es zum Bekennervideo der braunen Zelle, das Spiegel online in Ausschnitten veröffentlicht hat.

Foto: tokamuwi PIXELIO www.pixelio.de

4 Kommentare to “Konstanzer Podium: Wie Islam die Gesellschaft verändert”

  1. Bodenseenixe
    14. November 2011 at 14:56 #

    Leider verändert der Islam die Gesellschaft negativ… Die Frage ist doch ob der heute vorherrschende Zweig des Islams gerne zu unserem heutigen Europa gehoeren moechte oder ob er – und so sieht es heute wohl eher aus – aus dem heutigen Europa etwas machen moechte, was mit dem was wir an Europa schaetzen nicht mehr viel zu tun hat.

    In erster Linie ist das heutige Europa durch seine Bekenntnis zur Freiheit und zum Frieden der Voelker charakterisert. Diese Freiheit ermoeglicht es Minderheiten sich in Europa zu entfalten ohne sich in ihren kulturellen Freiheiten einschraenken zu muessen.
    Aber will das ein Islam in Europa? Sicherlich ist es das was nach aussen hin kommuniziert wird, aber wenn ein tuerkischer Ministerpraesident behauptet ‚Assimilation sei ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit‘ und Moscheen in Deutschland finanziert, die den Namen von Eroberern tragen, dann ist das ein klares Zeichen gegen den Respekt gegenueber den lebenden Menschen, die zum Grossteil diese Einwanderer finanzieren.

    Der politische Islam, der sich heute besonders durch seine Grossmachtsansprueche und seine Gewalttaten, ausserdem durch seine Intoleranz gegenueber anderen Religionen charakterisiert gehoert nicht zu Europa und die hier lebenden Muslime sollten durch ihre euopaeischen Freunde davor geschutzt werden. Es sollte Ihnen die Chance gegeben werden einen Islam jenseits von Mullahs zu leben.

  2. Satansbraten
    14. November 2011 at 15:01 #

    Ganz klare Aussage. Der Islam hat unsere Gesellschaft
    schon verändert!
    Man merkt es an dem vorauseilenden Mitteilungen,daß
    die Morde an den Dönerbudenbesitzern von Radikalen
    begangen worden sein sollen.
    Nur weil die rechte Haushälfte in Zwickau abgebrannt
    ist kann man doch nicht von Rechtsradikalen ausgehen
    gescheige denn Vorverurteilungen treffen.
    Zur Zeit wird alles ungeklärte hier hineingepackt.
    Ist das Niveau der Ermittler schon so stark gesunken?
    Aus ist es erstaunlich das seit langer Zeit keine Morde
    mehr stattgefunden haben. Fragen über Fragen.
    Die personelle Besetzung des Abends lässt auf eine
    Werbeveranstaltung der DITIB schließen.

  3. Fafnir
    15. November 2011 at 07:18 #

    Brisant ist dieses Thema doch nur, weil Anhänger gewisser politisch eingefärbter Glaubensrichtungen immer so erregt und boshaft auf Kritik reagieren und weil Politik und Medien Kritik mit Genuss in die „rechte“ Ecke stellen. Ansonsten sehe ich eigentlich kein Problem, 300 Jahre nach Aufklärung und Säkularisation Mitten in Europa ein Glaubensthema zu diskutieren. Seltsam nur, daß Linke und Grüne immer vorne mitmarschieren, wenn es darum geht, den Papst zu schmähen und auf den Katholizismus einzuprügeln, aber sich vornehm zu rückhalten und laut schweigen, wenn unter dem Deckmantel des Islam mitten in Deutschland das geistige Mittelalter wieder eingeführt wird. „Vorwärts immer, Rückwärts nimmer“ gilt bei den Linken wohl nicht bei Glaubensfragen.

  4. Satansbraten
    15. November 2011 at 11:53 #

    Und bevor jetzt wieder die Nazi – Keule ausgepackt
    wird.
    Hitler hat mit den Moslems paktiert. Der Großmufti
    von Jerusalem war mehrmals in Berlin. Auch bei Adolf.
    Und außerdem gab es eine moslemische Division die
    für die Wehrmacht an der Ostfront gekämpft hat.
    Alles nachzulesen.
    Und genau dieser besagte Großmufti war der Onkel
    von dem sauberen Herrn Arafat.

    Islam ist keine Religion. Islam ist absoluter Anspruch
    auf Unterwerfung. Also eine Ideologie. Und so etwas
    hat in unserem schönen Land nichts zu suchen.

    Wir haben doch schon einmal schlechte Erfahrungen
    mit einer menschenverachtenden Ideoloie gemacht.

    Ich liebe die Freiheit. Wobei für mich Freiheit auch
    eine Herausforderung und Verpflichtung darstellt.

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