Konstanzer Rosgartenmuseum: Die Kriegszeit an der Schweizer Grenze

Am Sonntag Führung durch das Rosgartenmuseum – Eindrücke von der Stadt an der Grenze

Konstanz. Der „Sommer ’39“ war eine der spannendsten Ausstellungen, die das Konsstanzer Rosgartenmuseum in den vergangenen Jahren zeigte. Das Museum hatte Konstanz und Konstanzer Alltagsleben in der Zeit des Nationalsozialismus inszeniert. Am Sonntag knüpft das Museum an die Ausstellung an und lädt zu einer Führung mit dem Titel „ Die Kriegszeit an der Grenze“ ein.

Gleichgeschaltet und an der Grenze

Wie das ganze Reich, war auch Konstanz in der Hitlerzeit von zunehmender Gleichschaltung, Kriegsvorbereitung und dann dem Krieg geprägt, heißt es in einer Mitteilung des Museums. Als linksrheinische Stadt war ihr Schicksal und Alltagsleben von der Grenzlage mit bestimmt. Flüchtlinge versuchten hier die Grenze zu passieren. Die Schweiz sah sich an dieser Stelle vor besondere Verteidigungsaufgaben gestellt. Gleichzeitig bemühten sich die Konstanzer um ein Alltagsleben unter veränderten und immer bedrängteren Verhältnissen. Gudrun Schnekenburger wird in der Ausstellung Sonntag, 6. Mai, um 14 Uhr mit ihren zahlreichen Zeugnissen vom Alltagsleben und anhand von Einzelschicksalen über diese Jahre in Konstanz berichten.

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