Konstanzer Rosgartenmuseum über Kriegszeit an der Grenze

Kriege sind weit weg. Die Europäische Union hat in diesem Jahr sogar den Friedensnobelpreis erhalten. Das Nobelkomitee in Oslo erklärte, die EU habe aus einem Kontinent des Krieges einen Kontinent des Friedens gemacht. Das war nicht immer so. Deswegen wirft das Konstanzer Rosgartenmuseum einen Blick zurück auf die Zeit des Zweiten Weltkriegs.

Konstanz. Kriege sind weit weg. Die Europäische Union hat in diesem Jahr sogar den Friedensnobelpreis erhalten. Das Nobelkomitee in Oslo erklärte, die EU habe aus einem Kontinent des Krieges einen Kontinent des Friedens gemacht. Das war nicht immer so. Deswegen wirft das Konstanzer Rosgartenmuseum einen Blick zurück auf die Zeit des Zweiten Weltkriegs.

 Hitlerzeit an der Grenze

Wie das ganze Reich, war auch Konstanz in der Hitlerzeit von zunehmender Gleichschaltung, Kriegsvorbereitung und dann dem Krieg geprägt. Als linksrheinische Stadt war ihr Schicksal und Alltagsleben von der Grenzlage mit bestimmt. Flüchtlinge versuchten hier die Grenze zu passieren. Die Schweiz sah sich an dieser Stelle vor besondere Verteidigungsaufgaben gestellt. Gleichzeitig bemühten sich die Konstanzer um ein Alltagsleben unter veränderten und immer bedrängteren Verhältnissen. Gudrun Schnekenburger wird in der Ausstellung am Dienstag, 23. Oktober, um 17 Uhr mit zahlreichen Zeugnissen vom Alltagsleben und anhand von Einzelschicksalen über diese Jahre in Konstanz berichten.

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