Konstanzer Schülerparlament gegen das Glasverbot

Jugendliche akzeptieren Ungleichbehandlung nicht – Vergleich mit Weinfest und Oktoberfest

Konstanz. Auch das Konstanzer Schülerparlament gegen das Glasverbot ausgesprochen. Die Schüler wehren sich vor allem gegen die Ungleichbehandlung: Was Wein- und Oktoberfestbesucher dürfen, dürfen Jugendliche am Seeufer nicht mehr.

Glasverbot wird missbraucht

Das Schülerparlament ist gegen das Verbot, weil alle durch das Verbot eingeschränkt werden, aber nicht alle Scherben am Ufer hinterlassen. Weiter hält das Konstanzer Schülerparlament das Glasverbot für „uneffektiv“ – die Schülervertreter fordern, die „Schuldigen“ zu bestrafen. Weiter bemängelt das Konstanzer Schülerparlament, dass das Glasverbot zu stark instrumentalisiert wird und dazu missbraucht wird, Jugendliche von öffentlichen Orten zu vertreiben.

Badende Schüler wollen keine Scherben

„Wir verstehen, dass die Gefahr für Badende durch das Glasverbot reduziert wurde“, so Franz Sauerstein, Sprecher des Konstanzer Schülerparlaments. Der SMV-Gipfel im Sommer diesen Jahres hatte das Glasverbot noch befürwortet. Beim nächsten SMV-Gipfel, der noch in diesem Herbst stattfindet, diskutieren die Schüler nun noch einmal darüber, ob sie das Glasverbot weiterhin befürworten oder mehrheitlich ablehnen. „Bei diesem SMV-Gipfel wird auch ein repräsentativeres Meinungsbild erstellt“, so Franz Sauerstein.

Facebook-Umfrage brachte knappes Ergebnis

An einer Facebook-Umfrage vor etwa drei Monaten hatten sich 99 Leute beteiligt. 49 wollten in Konstanz auf keinen Fall ein Galsverbot, 47 waren für ein Glasverbot überall, wo gebadet wird. Zwei meinten, ein Glasverbot sollte im Herosépark gelten und einer war für ein Glasverbot an der Seestraße.

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