Konstanzer SPD enttäuscht über Absage Frankenbergs

Kein Geld vom Land für Konstanzer Studentenwohnungen in der Chérisy-Kaserne

Konstanz. Mit Sorge blicken die Konstanzer Hochschulen auf den doppelten Abiturjahrgang 2012. Als größtes Problem könnte sich der ohnehin schon enge Konstanzer Wohnungsmarkt erweisen. Hilfe vom Land sei nicht zu erwarten, teilte die SPD jetzt mit. Auf eine Anfrage des Landtagsabgeordneten Norbert Zeller, habe CDU-Wissenschaftsminister Frankenberg erklärt, dass „aufgrund sehr beschränkt zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel“ nur Studentenwerke vom Land gefördert werden können. Eine Förderung weiterer Träger sei nicht möglich und nicht vorgesehen.

Studentenwerke schaffen es nicht allein

Das sorgt für Verwunderung beim Konstanzer SPD-Bundestagsabgeordneten Peter Friedrich und dem Ersatzbewerber für die Landtagswahl, Tobias Volz: „Wer studentische Wohnungsnot bekämpfen will, braucht kreative Lösungen und so viele Partner wie möglich.“ Die Hochschulsstädte bräuchten konkrete Hilfen für den Wohnungsbau und den studentischen Wohnungsmarkt. „Ein Minister, der über seinen geringen Haushalt jammert, nützt niemand,“ sagte Volz.

Schlechte Nachrichten für Neue Arbeit Konstanz

Der Landtagsabgeordnete Zeller hatte erfolglos beim Wissenschaftsministerium angefragt, inwieweit die Neue Arbeit Konstanz, die in der Cherisy-Kaserne auch studentischen Wohnraum anbietet, Hilfe bei der Sanierung ihrer Wohnunsbestände erhalten könnte.

Foto: wak

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