Konstanzer SPD: „Politik ist hektisch geworden“

SPD will mit Mitgliedern im Neuwerk über Parteireform diskutieren

Konstanz. Die Parteireform der SPD ist nicht unumstritten. „Die Funktionäre sind verschreckt, große Landesverbände alarmiert”, heißt es in einer Mitteilung der Konstanzer SPD. Antworten auf die Frage, ob es an der Zeit ist, die Parteiorganisation zu reformieren oder ob die Reformdebatte nur Aktionismus ist, der von fehlenden politischen Zielen ablenkt, soll es am Dienstagabend in Konstanz geben.

SPD diskutiert im Konstanzer Neuwerk

„Tatsache ist – Politik ist hektisch geworden“, heißt es in einer Mitteilung der SPD. Twitter, Facebook und Co seien die Kanäle, über die sich Informationen und Meinungen in nie gekannter Geschwindigkeit verbreiten. „Wenn Parteien eine Zukunft haben wollen, müssen sie sich anpassen und auf ihre neue Umwelt reagieren“, schreibt die SPD. Die SPD wolle daher ihre Strukturen umbauen. Vorwahlen des Kanzlerkandidaten nach amerikanischem Vorbild seien einer der Vorschläge die zur Diskussion stehen. „Braucht die SPD neue Wege, neue Strukturen und eine komplette Organisationsreform? Setzen die Vorschläge überhaupt am richtigen Hebel an?“, fragt die SPD. Darüber wollen die Konstanzer Genossen mit Klaus Eisenhart, Mitglied der Projektgruppe „Parteirefom“ beim SPD-Landesvorstand, diskutieren. Die Diskussion beginnt am Dienstag, 20. September 2011, ab 19 Uhr im Neuwerk in Konstanz, Oberlohnstraße 3. (Bushaltestelle: Neuwerk und Stadtwerke (Linie 6 oder 15) sowie Seehashaltestelle Bahnhof Fürstenberg)

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