Konstanzer Veranstalter KOKO: Wenn der „Der Berg ruft!“, kommen alle

Vorweihnachliches Glänzen in Konzertveranstalter Augen – Konzertdaten fürs Hohentwielfest und das Sigmaringer Openair vor Weihnachten raus

Konstanz. „Der Berg ruft!“ Rechtzeitig vor Weihnachten hat der Konstanzer Konzertveranstalter KOKO bekannt gegeben, welche Bands im kommenden Sommer, wo spielen. Wer seinen Lieben ein Konzertticket unter den Weihnachtsbaum legen möchte, soll es tun können.

Hohentwiel wird zum Schicksalsberg

Mit der Kölner Rockgruppe BAP (16. Juli) und einer Aufführung der Originalversion des Kultstücks „Der Watzmann“ von Ambros/Tauchen/Prokopetz (18. Juli) stehen noch rechtzeitig vor der Bescherung zwei echte Glanzlichter fest, die im kommenden Sommer möglichst viele Fans zum Hohentwielfestivals nach Singen locken sollen. Steigen wird es im kommenden Sommer vom 16. bis 22. Juli. BAP-Fans dürfen sich auf ein über dreistündiges Konzert der Kultband freuen. Zwei Tage später wird der Hohentwiel dann zum „Schicksalsberg“, denn an diesem Tag schlüpfen Christoph Fälbl, Joesi Prokopetz, Klaus Eberhartinger und Wolfgang Ambros samt Band „Die No. 1 vom Wienerwald“ erneut und mit großer Begeisterung in die Rollen des legendären, 1972 entstandenen Alpen-Rusticals „Der Watzmann“.

„Aufi oder nit aufi?“

Auch nach knapp vier Jahrzehnten wird „Der Berg“ wieder den Sohn des Bergbauern rufen, er wird auch dieses Mal wieder in den Fels steigen und den Tod finden. Was inhaltlich eher wie ein Drama klingt, ist, was die Fans längst wissen, eine perfekt angelegte Persiflage auf das volkstümliche Genre: Die parodierten Trachtenkostüme, die absichtlich auf amateurhaft getrimmten Requisiten und der spritzige Musikmix aus Rock und alpiner Folklore haben bis heute nichts von ihrem Witz eingebüßt. Die Frage „Aufi oder nit aufi?“ dürfte deshalb auch schnell geklärt sein: „Aufi“ natürlich, sagt auch KOKO und meint die Fans. Der Konzerveranstalter hofft, wenn der Berg ruft, kommen alle.

Bayerischer Blasmusik auf Singener Hausberg

Fest steht auch noch ein weiterer Programm(höhe)punkte des 42. Hohentwielfestivals: Mit LaBrassBanda kommt am 22. Juli eine Band nach Singen, die sich aus dem reichen Fundus unterschiedlichster Genres bedient und sich mit energiegeladenen Auftritten binnen allerkürzester Zeit Kultstatus erspielte. Ihre Kombination aus Funk, Soul, Mariachi, Punk, Dub, Ska, Balkan Beats und Bayerischer Blasmusik ist nicht ganz alltäglich: Für manche ist es „Bayerischer Gypsy Brass“, für andere wiederum „Balkan Funk Brass“, einige nennen es auch „Alpen Jazz“ oder „Kirchwei Techno“. Für LaBrassBanda ist es einfach die Musik, die raus will. Sie geht den Leuten direkt in die Beine und es dauert nicht lange, bis sich die tanzwütige Menge vor der Bühne in einen hüpfenden Mob verwandelt. Live kann man sich davon am 22. Juli in Singen auf dem Hohentwiel überzeugen.

„Hamma“ in Sigmaringen

Geben wird es im nächsten Sommer auch eine Neuauflage des Sigmaringen Open Airs, das 2011 bereits zum dritten Mal stattfinden wird und sich damit zu einer festen Institution im Festivalsommer entwickelt. Der erste hochkarätige Act steht bereits fest: Am Samstag, 9. Juli 2011, wird die Multi-Kulti-Gruppe Culcha Candela in der Donaustadt rocken. Mit ihrem Nummer-1-Hit „Hamma“ trat die Berliner Band 2007 ihren Siegeszug durch die Clubs und Hallen an, spätestens seit Veröffentlichung ihres Albums „Schöne neue Welt“ und Mega-Hits wie „Monsta“ ist die bunte Truppe extrem angesagt.

Karten gibt es ab sofort an allen ReserviX-Vorverkaufsstellen, telefonisch unter der Nummer +49 7531 90 88 44 und im Internet unter www.koko.de.

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