Landtagsabgeordneter Martin Hahn (Grüne) wirbt für Landesgartenschau in Überlingen

Überlingen. Martin Hahn, Landtagsabgeordneter des Bodenseekreises (Grüne), möchte die Bürgerinnen und Bürger von Überlingen für die Landesgartenschau 2020 gewinnen. Er sieht in dem Landesgartenschauprojekt eine einzigartige Entwicklungschance für die Stadt Überlingen, die so in den kommenden Jahrzehnten nicht mehr wiederkehren werde. Die Stadt könne sich Freiflächen im Westen der Stadt leisten. Auch die Verkehrsinfrastruktur in Überlingen werde mit der Landesgartenschau einen gewaltigen Schritt nach vorn machen. Landesgartenschaustädte seien Förderschwerpunkte im Land. Eine solche Bevorzugung und Förderoptionen dürfe sich die Stadt nicht entgehen lassen.

Grünste Landesgartenschau aller Zeiten

„Die Landesgartenschau 2020 in Überlingen könnte nicht nur die erste am Bodensee, sondern auch die grünste aller Zeiten werden“, sagte Martin Hahn (Grüne), Landtagsabgeordnete des Bodenseekreises. Der Landtagsabgeordnete erklärte: „Es ist unglaublich, wie viel freie Fläche wir im Westen der Stadt schaffen können.“ Weiter sagte der Politiker der Grünen, die Landesgartenschau 2020 in Überlingen könne eine Landesgartenschau des ÖPNV werden. Am besten sei das Gelände über die Schiene erreichbar. Er könnte sich im Ausstellungsjahr sogar vorstellen, dass eine Landesgartenschaubahn von Ost nach West zwischen Brünnensbach, Bahnhof Therme, Stadtmitte und Nussdorf verkehrt. Im Bahnhof Stadtmitte hätten Landesgartenschaubesucher dann Anschluss an den überregionalen Schienenverkehr. Die Verkehrsinfrastruktur in Überlingen werde mit der Landesgartenschau einen gewaltigen Schritt nach vorn machen.

Hahn wirbt für ÖPNV

Den Bahnhof Therme sieht er als Entrée zur Landesgartenschau. Das Ziel müsse sein, dass die Besucher mit dem ÖPNV nach Überlingen und aufs Gelände kommen. Hahn sagte, es müsse attraktiver sein, direkt mit einem Nahverkehrszug bis zum Gelände zu fahren als einen P&R-Parkplatz und einen Shuttlebus zu nutzen. Dies sei sein erster Eindruck, nachdem er sich die Entwurfsplanung von relais Landschaftsarchitekten Stuttgart angeschaut habe.

Chancen und Impulse für Überlingen

Zum Entwurf erklärte der Landtagsabgeordnete der Grünen: „Als ehemaliger Gemeinderat hätte ich es nicht für möglich gehalten, dass sich Überlingen so viel grünes Freigelände leisten kann.“ Martin Hahn weiter: „Das hätten wir uns alle nicht vorstellen können, als wir damals den Beschluss fassten, das Grafsche Gelände zu kaufen.“ Früher sei man stets davon ausgegangen, dass das ehemalige Grafsche Gelände bebaut werden müsste. Von Grünflächen und Seezugängen sei weniger die Rede gewesen. Der Campingplatz könne seiner Meinung nach trotz Landesgartenschau am Standort bleiben. Gefordert sei eine kreative Lösung fürs Landesgartenschaujahr.

Förderprogramme ausnutzen

Als Landtagsabgeordneter des Bodenseekreises und früherer Überlinger Gemeinderat, hoffe er, dass Überlingen die Chance ergreift und das Fördergeld, mit dem Landesgartenschaustädte fest rechnen können, in die Stadt holt. „Fünf Millionen vom Landwirtschaftsministerium bekommt Überlingen in jedem Fall“, so Hahn. Das Geld aus dem aus dem Landesprogramm „Natur in Stadt und Land“ sei bereits heute sicher. Die Landesgartenschau sei ein einzigartiges Stadtentwicklungsprojekt, so der Angeordnete. Hahn sagte, das Entscheidende für die Zukunft Überlingens seien die Daueranlagen. Er meine damit – um Missverständnisse gar nicht erst entstehen zu lassen – keine neuen Blumenbeete, sondern vor allem Verkehrsinfrastrukturprojekte wie die B 31 und Verbesserungen beim Schienenverkehr oder auch das Thermenparkhaus. Diese Projekte stünden alle in Zusammenhang mit der Landesgartenschau und mit der Bevorzugung von Landesgartenschaustädten, wenn es um die Verteilung von Fördermitteln im Land gehe.

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