Leuchtturm Bodensee Region

Vision von der 2000-Watt-Gesellschaft in sieben Städten

Konstanz (wak) Die Stadt Konstanz hat im Rahmen des Interreg-Projekts „Städte gestalten Zukunft“ zusammen mit den Partnerstädten Feldkirch, Friedrichshafen, Radolfzell, Schaffhausen, Singen und Überlingen die Projektgruppe „2.000-Watt-Gesellschaft“ gegründet. Erklärtes Ziel der beteiligten Städte ist die Umsetzung eines konkreten Energie- und Klimaschutzschutzes mit den Bürgern und Bürgerinnen vor Ort. Die  Region Bodensee soll bei der Umsetzung der 2.000-Watt-Gesellschaft eine Leuchtturm-Funktion übernehmen.

Kontinuierliche Absenkung des Energiebedarfs

Die Vision der 2000-Watt-Gesellschaft sieht eine Absenkung des Energiebedarfs auf 2.000 Watt pro Person und Jahr als langfristiges Ziel vor. Das entspräche einem CO2-Ausstoss von einer Tonne pro Kopf und Jahr. Die geplante Umsetzung der Vision bis 2050 verlangt vielerlei Anpassungen und Maßnahmen. Ziel der Arbeitsgruppe der Projektpartnerstädte ist es, Politik, Verwaltung sowie Bürger und Bürgerinnen für einen gemeinsamen Weg zur 2.000-Watt-Gesellschaft zu gewinnen. Absolut vorrangig sei es dabei, die Verwendung fossiler Brennstoffe massiv zu senken und die Energieeffizienz in allen Verbrauchsbereichen zu erhöhen.

Wege zur 2.000-Watt-Gesellschaft

Zunächst will die Projektgruppe Schritte zur langfristigen und nachhaltigen Umgestaltung von Infrastruktur und Lebensart in der Region erarbeiten. Zudem soll aufgezeigt werden, wie der Weg dorthin in einer sozial verträglichen und wirtschaftlich nachhaltigen Weise beschritten werden kann.

Bereits Anfang Oktober 2009 wurde eine Regionalstudie zur 2.000-Watt-Gesellschaft in Auftrag gegeben. Ziel der Studie ist unter anderem, die ökologischen, ökonomischen und sozialen Auswirkungen der 2.000-Watt-Gesellschaft aufzuzeigen und Bereiche lohnender Zusammenarbeit zu identifizieren sowie Ziele (quantitativ) und Inhalte (qualitativ) allgemein verständlich aufzuzeigen.

In fünf Phasen zum Ziel

Die Analyse der Ausgangslage für das Projekt bezieht sich auf den Raum der Internationalen

Bodensee Konferenz (IBK). Die Studie gliedert sich in fünf Phasen, wobei während allen Phasen regelmäßige Zwischenbesprechungen mit der Steuerungs- und der Begleitgruppe vorgesehen sind.

Die Auftaktveranstaltung (Phase 1) ist für den 17. März 2010 in Konstanz geplant. Dort sollen bereits erste Ergebnisse präsentiert werden können.

Foto: pixelio.de/Sita

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