LLK: Keine Konstanzer Halle für Pierre Vogel

Linke Liste Konstanz appelliert an die Stadtverwaltung – Islamisten sollen draußen bleiben

Konstanz. Die Linke Liste Konstanz möchte erreichen, dass die Stadt dem Islamistenprediger Pierre Vogel im März keine Halle überlässt. Im Dezember wollte Pierre Vogel schon einmal nach Konstanz kommen. Die Stadt hatte dann aber die Allmannsdorfer Mehrzweckhalle aus Sicherheitsgründen gesperrt. Als Grund nannte sie damals die Schneelast.

Reile will Islamisten-Vortrag verhindern

Stadtrat Holger Reile (Linke Liste Konstanz) meldete sich jetzt zu Wort und erinnerte daran, dass Vogel seinen Vortrag nicht ganz abgesagt, sondern auf Ende März verschoben habe. „Da zu dieser Jahreszeit wohl kaum mit ähnlich außerordentlichen Wetterverhältnissen zu rechnen ist, verlangen wir von der Verwaltung endlich eine klare Position, die nur heißen kann: Keine Vermietung städtischer Räumlichkeiten an den radikalen Prediger“, so Reile in einer Pressemitteilung.

Fallbeispiel Ludwigsburg

Dass das durchaus möglich sei, wenn „man jenseits von fantasieloser Paragraphenreiterei etwas Mut und Engagement beweist“, zeige das Beispiel der Stadt Ludwigsburg. Dort wollte Pierre Vogel laut Reile Mitte 2008 auftreten und hatte über einen Sympathisanten den Ludwigsburger Bürgersaal buchen lassen. Nachdem der Stadt klar wurde, wer Vogel war, kündigte sie den Mietvertrag umgehend, so Reile. Schadensersatzforderung gab es keine. „Es geht also, wenn man will“, so Reile.

Foto: Foto: Screenshot http://www.ezpmuslimportal.de/

3 Kommentare to “LLK: Keine Konstanzer Halle für Pierre Vogel”

  1. Hempel
    26. Januar 2011 at 21:20 #

    Oh! Die Linke wacht auf! Sind die Zeiten etwa vorbei, in denen man vornehm und gefahrlos einen mutigen Kampf gegen Rechts bequem hinterm warmen Ofen geführt hat? Oder gegen Sekten und gegen die katholische Kirche? Einer faschistischen Politiideologie mit Wertevorstellungen aus dem tiefsten Mittelalter die Stirn zu bieten, ist deutlich gefährlicher.

    Allerdings muss man da schon aufpassen: Im Verbieten mißliebiger Meinungen ist die Linke schnell dabei und bedient sich dazu gerne der Methoden, die sie angeblich bekämpft. Deswegen: Einem Irren wie Pierre Vogel kann man vielleicht populistisch das Wort verbieten. Allerdings muss man (wenn man es ernst meint) der Islamisierung viel früher Einhalt gebieten. Es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis auch in Konstanz für muslimische Frauen ein eigenes Schwimbad gefordert wird, die muslimische Gemeinde einen eigenen Friedensrichter einsetzt, daß muslimische Mädchen dem Schwimm- und Turnunterricht oder Klassenfahrten fern bleiben, daß Lehrerinnen nicht die Hand gegeben wird. Unter Umgehung sämtlicher Tierschutz- und Hygienegesetze werden ja schon an jeder Ecke „Halal-Speisen“ angeboten. Da klatscht man und bekommt feuchte Augen.

    Die Liste ließe sich noch beliebig fortsetzen. Aber davon will ja keiner etwas wissen, weil bei den meisten Leuten hier der Horizont gerade mal bis zum Tigerentenclub reicht. Also lieber mal einem Pierre Vogel das Wort verbieten. Das kommt gut an und man ist dann nicht weiter verpflichtet, wirklich etwas zu unternehmen, was anstrengend, gefährlich, unpopulär ist und vor allem etwas mehr Grips erfordert.

    Es müssen unsere kulturellen und demokratischen Werte schon weitaus früher und vehementer verteidigt werden. Wenn dann ein Pierre Vogel erst mal ein Forum hat, ist es schon zu spät.

  2. Bruno Neidhart
    27. Januar 2011 at 10:24 #

    Man könnte natürlich – zu Ende gedacht – auch den Stadtzutritt denen verbieten, die noch heute von „Kommunismus“ faseln, welcher nochmals durchdiskutiert und -gespielt werden sollte, wie man neulich lesen konnte. Vogel ist eine kleine Episode. Seine Sprüche erreichen nur wenige Unaufgeklärte – wenn überhaupt. Mit „Schnee auf dem Dach“ – eine technische Intervention mag ja richtig gewesen sein – tritt man solchen Geistern in einer Demokratie grundsätzlich nicht sinnvoll entgegen.

  3. Lothar Herzog
    31. Januar 2011 at 12:57 #

    Mir wäre es lieber gewesen wenn der Vogel eine Plattform in
    Konstanz gehabt hätte. Da hätten einige in Konstanz Farbe
    bekennen müssen. So nun kann man sich dagegen aussprechen.
    Na und. Ich bin auch dagegen, daß es im Winter kalt ist. Es war
    schon immer so, daß die Konvertiten die allervordersten sind.
    Auch Türken sind ja eigentlich Konvertiten. Denn die Türken
    haben den Moslemischen Glauben erst spät angenommen. Da
    Sie ja aus der Steppe kamen.
    Wir brauchen nicht weit schauen. Die Saboteure sind unter uns.
    Schauen Sie: http://www.sufiland.de
    Und diese Leute machen ungehindert einen Betriebsausflug auf
    dem Bodensee. Unweit von Eigeltingen liegt Reute. Hier sind die
    „Gesalbten“ zuhause. Jeder kann den Glanz in Ihren Augen sehen.
    Wahrhaftig.

Schreibe einen Kommentar

Hinterlassen Sie hier Ihren Kommentar. Bleiben Sie bitte nett. Ihre E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.