Mehr Verkehr, weniger Verletzte bei Unfällen in Baden-Württemberg

Baden-Württembergische Straßenverkehrsdaten 2009 zum Download für alle

Tübingen Im vergangenen Jahr hat es in Baden-Württemberg moderate Verkehrszuwächse zwischen 0,3 und 0,8 Prozent auf Autobahnen, Bundes-, Landes- und Kreisstraßen gegeben. Der grenzüberschreitender Verkehr von und in die Schweiz stieg dagegen signifikant um 5,5 Millionen Fahrzeuge. Das Regierungspräsidium Tübingen hat die Straßenverkehrsdaten jetzt ins Internet gestellt. Die von Umwelt- und Verkehrsministerin Tanja Gönner und Regierungspräsident Hermann Strampfer bereits im Mai diesen Jahres präsentierten Zahlen sind damit ab sofort für jedermann zugänglich.

Zwei Drittel des Verkehrs rollt auf Bundesstraßen

Die Verkehrsbelastung hat sich auf allen klassifizierten Straßen erhöht. Der Verkehr auf den Bundesautobahnen lag 2009 mit 59.390Kfz/24h um 0,3 % höher als im Jahr 2008. Auf Bundesstraßen gab es eine Erhöhung um 0,8 % und auf Landes- und Kreisstraßen um 0,7 %. Dabei sei zu berücksichtigen, dass auf den Straßen des Bundes, die längenbezogen 20 % des gesamten Straßennetzes im Land (Bund, Land und Kreis) umfassen, fast 2/3 der Jahresfahrleistung stattfindet.

Weniger nach Frankreich, mehr in die Schweiz

Interessant sei laut Regierungspräsidium auch die Entwicklung des grenzüberschreitenden Verkehrs in Baden-Württemberg. Der Verkehr von und nach Frankreich war in den letzten Jahren leicht rückläufig, im Gegensatz hierzu steht der Verkehr mit der Schweiz, der stetig ansteigt (im letzten Jahr um ca. 5,5 Millionen Kfz/Jahr auf insgesamt 96,0 Millionen Kfz/Jahr).

Die wenigsten Unfälle passieren auf Autobahnen

Darüber hinaus waren auf den Autobahnen die geringsten absoluten und relativen Unfallzahlen zu verzeichnen. Erfreulich sei die Tatsache, dass sich Unfälle mit Personenschäden auf allen Straßenkategorien um insgesamt 5,4 % verringerten. Die Zahl der Unfälle mit Personenschäden ging seit 1980 um etwa 58 % zurück. Auffallend sei bei den Unfallanalysen der vergleichsweise hohe Anteil von 65 % an Fußgänger- und Radfahrunfällen in der Altersgruppe der 5- bis 14-Jährigen.

Die Broschüre steht als pdf-Dokument auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Tübingen (Abteilung 9 -Landesstelle für Straßentechnik-, Referat 95) oder auf der zentralen Verkehrsinformationsplattform der Straßenbauverwaltung zum Download.

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