Missbrauch fand in der Familie statt

53-Jähriger nach sexuellem Missbrauch von Kindern in Haft

Singen (red) Ein heute 53-jähriger Mann aus einer Hegaugemeinde soll sich mehrere Jahre an seinen Stieftöchtern vergangen haben. Die mittlerweile erwachsenen Frauen haben den Mann jetzt angezeigt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Konstanz erließ das Amtsgericht Singen Haftbefehl.

Mutmaßlicher Sexualstraftäter hat Tat gestanden

Der Stiefvater wird beschuldigt, sich im Zeitraum von 1998 bis 2002 mehrfach an seinen mittlerweile erwachsenen Stieftöchtern vergangen zu haben. Die Opfer erstatteten Anzeige bei der Polizei. Die Beamten der Kriminalpolizei-Außenstelle Singen nahmen die Ermittlungen auf. Der Beschuldigte ist nach Auskunft von Polizei und Staatsanwaltschaft geständig und wurde bereits vergangene Woche festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Konstanz erließ das Amtsgericht Singen Haftbefehl. Der 53-Jährige wird wegen des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern angezeigt. Das Gesetz sieht für solche Fälle Freiheitsstrafen von zwei bis 10 Jahren vor.

Täter lauern im sozialen Umfeld der Opfer

Die Täter, die sexueller Gewalt gegen Kinder ausüben, sind überwiegend Männer. Häufig ist es nicht der Fremde, sondern Vertraute aus dem sozialen Umfeld der Opfer, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft. Erfahrungsgemäß versuchen die Täter, so heißt es weiter, ihre Tat durch die Einschüchterung des Opfers zu verdecken. Sie bauen bei den Kindern Angst und Schuldgefühle auf, die diese daran hindern, sich an eine Vertrauensperson zu wenden. Zuletzt hatten Meldungen über sexuellen Missbrauch in Bildungseinrichtungen für Schlagzeilen gesorgt.

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