Mit dem Schiff zum Schiffsverkehr

Neues Shuttle-Konzept hat sich bei Grönemeyer Konzert bewährt

Konstanz. Etwa 13.000 Besucher feierten bei Sonnenschein, angenehmen Temperaturen um die 20 Grad und idealem Open-Air-Wetter am Freitagabend ins Bodenseestation. Viele Besucher nutzten nach Mitteilung der Polizei zur Anreise die Bahn oder von Meersburg die Fähre. Auffallend viele Konzertbesucher kamen mit dem Fahrrad und konnten bis direkt zum Station fahren. Auf der B 33 kam es zu keinem Rückstau. Bewährt hat sich auch ein neues ÖPNV-Konzept.

500 Autos auf Parkplätzen am Flugplatz

Bei der Anreise kam es auf der B 33 zu keinen nennenswerten Verkehrsbeeinträchtigungen. „Gegen Abend war der Straßenverkehr in Richtung Konstanz eher ruhig, wogegen der Verkehr in Richtung Allensbach, wie fast allabendlich, teilweise zähflüssig war“, so ein Sprecher der Polizei. Das im Vergleich zu „Rock am See“ etwas abgeänderte Verkehrskonzept habe seine Bewährungsprobe bestanden. So fuhren nicht mehr alle Buslinien im Bereich Torkel ab, sondern „entzerrt“ an verschiedenen Standorten.

ÖPNV ennzerrt

Zu den Bussen zur Fähre (Linie 1) gelangten die Besucher nach einem kurzen Fußmarsch bis zur Kreuzung Jakob-/Hermann-von-Vicari -/Lindauer Straße. Von der Haltestelle bei der Therme fuhren die Busse der Linie 5 in Richtung Bahnhof. Die Busse der Linie 6 fuhren Konzertbesucher von der Torkel zum Flugplatz. Dem Motto von Herbert Grönemeyers „Schiffsverkehr“ entsprechend konnten Besucher vom Jacobsteg auch mit Fähren der Bodensee-Schiffsbetriebe zum Hafen fahren. Schon nach einer einstündigen Verkehrsruhe nach Konzertende waren die Besucherströme laut Polizei soweit abgeflaut, dass der allgemeine Verkehr auf der Jakob- und der Eichhornstraße wieder freigegeben werden konnte.

Angenehmes Konzertpublikum

Veranstalter, Polizei, Sicherheits- und Rettungskräfte hatten es leicht das, wie die Polizei berichtete, „angenehme Konzertpublikum aller Altersklassen“ zu handeln. Während bislang keine Straftaten festgestellt oder angezeigt wurden, leisteten auch die eingesetzten Rettungskräfte nur 18 Mal Hilfe wegen kleinerer Blessuren und transportierten zwei alkoholisierte Personen in ärztliche Behandlung.

Begeisterte Fans twitterten

Die Stimmung bei den Fans war bestens. Wer nicht im Stadion war, hätte das Konzert auch auf der Timeline von Twitter live mitverfolgen können. Dort fanden sich Kommentare wie „Die alten Herren ;) haben’s drauf“, „Tolle Show super Konzert“, „super drauf, die Leute auf der Bühne und das Publikum“ oder „so nah dran, es war super. Konnte ihm direkt in die Augen schauen und sah, dass er auch riesen Spaß hatte :)“. Dazu posteten viele Konzertbesucher Fotos.

Wer noch nicht genug haben sollte, könnte am Samstagabend schon weiter zu Sting nach Salem.

Konzertkritik gibt’s keine, aber dafür Blogbeiträge echter Fans.

http://www.utele.eu/blog/einfach-so/hrbrt-mit-genialem-konzert-in-konstanz-kons-tanz

http://seerhein.posterous.com/

Foto: KOKO

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