Mutter und Baby kamen vorsorglich in Kinderklinik

Küchenbrand in Camphill Schulgemeinschaft Brachenreuthe

FFW küchenbrand Überlingen Bild (3)Überlingen (wak) Ein Küchenbrand hat ein Gebäude der Camphill Schulgemeinschaft Brachenreuthewurde bis auf weiteres unbewohnbar gemacht. Das berichtete die Freiwillige Feuerwehr Überlingen. Verletzt wurde nach Auskunft der Feuerwehr bei dem Brand niemand. Ein Baby kam aber vorsorglich in die Kinderklinik.

Ursache des Feuers noch unklar

Der Brand im Haus der Schulgemeinschaft Brachenreuthe brach am zweiten Weihnachtsfeiertag aus. In der Küche des mehrgeschossigen Doppelwohnhauses, in dem 20 betreute Schüler im Alter von 9 bis 18 Jahren sowie zwei Mitarbeiterfamilien mit ihren Kindern leben, hatte sich das Feuer aus noch ungeklärter Ursache entzündet.  Bisher geht die Polizei von einem technischen Defekt als Brandursache aus.

Keine Verletzten – Frau mit Baby und Kind retteten sich nach draußen

Zum Zeitpunkt des Brandausbruches hielten sich glücklicherweise nur eine Mutter mit ihrem Säugling und dem vierjährigen Sohn einer Mitarbeiterfamilie in dem Haus auf. Die Mutter hörte den Rauchmelder im Gebäude und entdeckte daraufhin den Brand in der Küche. Sie konnte ihr Baby und sich selbst in Sicherheit bringen. Mutter und Kind wurden aber vorsorglich mit dem Rettungswagen in die Kinderklinik nach Friedrichshafen gebracht. Der Vierjährige konnte sich unbeschadet in Sicherheit bringen.

Schüler hielten sich zum Zeitpunkt des Brandes bei Weihnachtsfeier auf

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Überlingen quoll bereits dichter schwarzer Rauch aus dem Gebäude. Die Feuerwehrmänner unter der Leitung von Stadtbrandmeister Andreas Löhle begannen sofort mit den Löscharbeiten und suchten das gesamte Gebäude mit einer Wärmebildkamera nach möglicherweise eingeschlossenen Personen ab. Die Schüler, die nicht in die Weihnachtsferien abgereist waren, hielten sich zum Zeitpunkt des Brandausbruches aber auf einer Weihnachtsfeier in ihrem großen gemeinsamen Saal in einem anderen Gebäude auf. Trotz des Einsatzes mehrerer Überdruckbelüfter konnte die Feuerwehr nicht verhindern, dass sich der Rauch im ganzen Gebäude ausbreitete. Das Gebäude ist nach Mitteilung der Feuerwehr für unbestimmte Zeit nicht mehr zu bewohnen.

Großeinsatz für Retter in Überlingen

Um den Brand unter Kontrolle zu bringen sowie für das Absuchen des Gebäudes, mussten mehrere Atemschutztrupps eingesetzt werden. Die Feuerwehr Überlingen war mit der gesamten Abteilung Stadt sowie mit den Abteilungen Hödingen, Nußdorf und mit der Führungsgruppe im Einsatz. Um sich ein Bild von den Löscharbeiten zu machen und um die Einsatzleitung zu unterstützen, kam Kreisbrandmeister Henning Nöh ebenfalls an die Einsatzstelle. Neben der Feuerwehr waren noch der leitende Notarzt Dr. Hoffmann, der Rettungsdienst und die Schnelleinsatzgruppe des Deutschen Roten Kreuzes zur Betreuung der Personen sowie zur Absicherung der Einsatzkräfte im Einsatz.

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