Nachrücker Bernd Sonneck: Glückwunsch, Dein erster politischer Erfolg!

Bernd Sonneck 2014Konstanz. In der vergangenen Woche hat der Konstanzer Gemeinderat grundsätzlich Ja zu einem kostenfreien WLAN im öffentlichen Raum im Konstanz gesagt. Das war ein Antrag der SPD-Fraktion, genauer des Nachrückers Bernd Sonneck. Der Gemeinderat beauftragte die Verwaltung, ein Umsetzungskonzept zum Aufbau eines Wireless Local Area Network (WLAN, sprich ein kabel- bzw. drahtloses lokales Funknetzwerk) in Konstanz auszuarbeiten und dem Gemeinderat zur weiteren Beschlussfassung vorzulegen.

Interview

See-Online:

Glückwunsch! Ein kostenfreies WLAN für Konstanz. Darauf freuen sich viele und es ist ein Erfolg für die SPD. Und es ist auch Dein erster persönlicher politischer Erfolg als Stadtrat, oder? Wie fühlt sich das an?

Bernd Sonneck:

Danke, das fühlt sich sehr gut an, ich gebe mal zu, dass ich stolz bin. Ich bin acht Monate vor der Kommunalwahl in den Rat nachgerückt, den WLAN-Antrag hatte ich mitgebracht. Die Idee treibt mich schon lange um.

Letztes Jahr im Mai war ich in Denver (Colorado). Ich hatte ein neues Smartphone der Telekom dabei. Was ich nicht wusste: Ich kam mit meiner SIM-Karte für T-Mobile USA nicht ins Netz, das Netz einer Tochter der Deutschen Telekom; das Handy war hierfür gesperrt, „gesimlocked“. Im T-Punkt Denver wurde ich ausgelacht, meine Frau ist Zeugin. Die Angestellten meinten zu mir, sie interessiere nicht, was die deutsche Mutter sage. Eine unfassbar schlechte Konzernstrategie der Deutschen Telekom ist sowas, ich begreife das bis heute nicht! Mein großer Ärger verflog aber, als ich die vielen offenen privaten WLAN-Netze sah, über sie konnte ich vier Wochen lang mein FotoBlog füttern. Mit Datenschutz und Schutz des Individuums haben es die Amis aber leider nicht so arg. Unsere Chance in Deutschland ist deshalb, Nützliches und Sinnvolles zugleich zu tun, also freies Internet via WLAN, mit höchst möglichem Maß an Sicherheit der persönlichen Daten anzubieten.

Als ich mit der WLAN-Idee in die Fraktion kam, wusste ich nichts vom früheren SPD-Versuch. Ein guter Erfolg für mich und die SPD jetzt zugleich, viel mehr noch aber ein großer Schritt für die Stadt!

See-Online:

Die Entscheidung des Gemeinderats fiel einstimmig. Hat Dich das überrascht?

Bernd Sonneck:

Um ehrlich zu sein ja, die Einstimmigkeit hat mich voll überrascht, und wirklich sehr gefreut, ich muss also was richtig gemacht haben.

See-Online:

Bei Twitter gab es sofort Nachfragen. Die am häufigsten gestellte Frage lautete, wann es denn soweit ist. Auf Facebook gab es viele „Likes“. Im Interesse unserer Besucher deshalb an Dich die Frage: Ab wann könnte es mit dem kostenfreien WLAN klappen? Und noch eine Zusatzfrage: Wie lange können wir dann voraussichtlich online sein. In Friedrichshafen gibt es zum Beispiel täglich nur eine Stunde freien Zugang ins Internet.

Bernd Sonneck:

Ab August/September 2014 sollte es eigentlich so weit sein, zumindest erwarte ich das. Friedhelm Schaal versprach dem Rat, bis April werde das Konzept stehen. Erwin Geisler von der Medien-/IT-Initiative Pforzheim (http://www.mit-pf.de/) sagte mir, die Zeit vom Beschluss bis zur Umsetzung sei bei ihnen relativ kurz gewesen. Über das Konstanzer Konzept werden wir noch reden; eine Stadt der Wissenschaft, die fünfjährige Konzilfestspiele europaweit feiert, sollte nicht mit 2 MBit-Hotspots dilettieren. Wir können ja jetzt auf Erfahrungen andernorts zurückgreifen. Wie so oft bei Projekten folgen auf Idee und Euphorie aber erstmal nüchternes Nachdenken, danach die Entscheidung und dann die Verwirklichung; anschließend freuen wir uns.

Zur zweiten Frage: Friedrichshafen ist T-City und wird von der Telekom bespielt. Ich will hier kein Telekom-Bashing betreiben, aber es war halt leider wieder die Telekom, die dem spanischen WLAN-Anbieter FON (http://de.wikipedia.org/wiki/FON) das deutsche Gebiet abkaufte – und es dicht machte. Gute Grundidee von FON ist oder war nämlich, den eigenen Internetzugang per WLAN mit Dritten zu teilen, egal ob kostenlos oder kostenpflichtig, und zwar über ein cleveres System der Authentifizierung, um unseren nationalen Restriktionen gerecht zu werden. Die konkurrierenden Telekommunikationsanbieter sahen das nicht gern. Als die Deutsche Telekom die IP-Adressen von FON sperrte, war ich, wie viele andere auch, stinksauer, ich betrieb einen FON-Spot in Dingelsdorf. Die teuren Hotspots der Telekom sind keine Alternative, sie bieten keinen freien, ungehinderten Zugang zum Internet. Wenn der Staat jetzt endlich erkennt, wie wichtig Investitionen in den Breitbandausbau sind, weil der Markt es alleine nicht schafft, dann werden auch die Hotspot-Preise der Telekom fallen, und es können neue Ideen wachsen! Insofern sind Netze in kommunaler Hand die richtige Antwort.

Unsere Perspektive ist: Per SMS authentifizieren, zeitlich unbegrenzt surfen. Um Bandbreiten gerecht für alle vorzuhalten, sind großzügige Volumen-Begrenzungen vielleicht vorstellbar aber nicht unbedingt wünschenswert. Ich würde zunächst entscheiden, was wir wollen, wie weit unser Netz werblich finanziert werden kann oder muss, natürlich bei Nachweis des bedingungslosen Datenschutzes! Unsere Daten, auch unsere Bewegungsdaten gehören uns, niemals dem Betreiber. Vielleicht zeigen sich aber auch im Gespräch mit Universität und HTWG andere intelligente Lösungen. Die Stadt hat mehrere Breitbandnetze, die wir gemeinsam nützen können, ich denke, auch darüber werden wir im Rat im Februar beraten. Leider wurde uns nämlich der Antrag der CDU vom 9. Januar 2014 nicht mehr rechtzeitig zugestellt; auf den bin ich jetzt aber um so mehr gespannt. Uns sollten alle cleveren Ideen willkommen sein, die unsere Stadt nicht zuletzt auch wirtschaftlich vorwärts bringen!

See-Online:

Wir wollten mit Dir aber auch über weitere Innovationen sprechen. Ist es tatsächlich so, dass der Gemeinderat in Zukunft auf gedruckte Sitzungsvorlagen verzichten kann und Vorlagen nur noch im neuen Rats- und Bürgerinformationssystem ALLRIS liest und bearbeitet? Wie kommst Du mit ALLRIS zurecht?

Bernd Sonneck:

Ich bin noch jung genug, um aufs Papier zu verzichten, andere vielleicht nicht mehr. Für mich gibt es kein Zurück, ich bin ohne Rückticket von Papier auf Silizium umgestiegen – und heilfroh, nicht wöchentlich mit fünf Kilogramm Sitzungsunterlagen beworfen zu werden! Ich lese auf dem Tablet, und ich speichere. Letzteres ist, wegen der Unwilligkeit Barack Obamas, ein größeres Problem: Alle bisherigen Cloud-Lösungen, die uns entfernte Speicherorte für Ratsunterlagen böten, unterliegen US-amerikanischem Recht und damit dem möglichen Zugriff der NSA. Dass ausgerechnet (!) die USA dem Schutz des Individuums so wenig Bedeutung beimessen, müssen wir nicht verstehen, aber wir müssen es wissen. So weit ich weiß, werden Jürgen Ruff und ich testweise die ersten Räte sein, die auf eine Local Cloud der Stadt zurückgreifen und Ratsunterlagen dort sicher speichern können. Es ist ja so, dass wir PDF-Dokumente mit Tablet-Stiften bearbeiten, danach müssen wir sie aber auch (geschützt) abspeichern und später wiederfinden können. – ALLRIS ist ansonsten recht übersichtlich. Bewährt hat sich, auf dem Tablet zu lesen und auf ein Stück Papier das zu schreiben, was Fraktion und Gemeinderat hören sollten.

See-Online:

Eine Neuigkeit sind auch die Videos von Gemeinderatssitzungen. Die Stadt hat die Januarsitzung des Gemeinderats schon probeweise aufgezeichnet. Das Video steht nicht im Netz. Wenn alles funktioniert und auch der Landesdatenschutzbeauftragte keine Einwände hat, können wir uns die nächste Sitzung dann tatsächlich im Web, genauer im ALLRIS anschauen. Was hat die Videokamera verändert? Hat es Dich persönlich gestört, dass die Sitzung aufgenommen wurde?

Bernd Sonneck:

Ja, ganz ehrlich, es hat mich zunächst gestört. Zum Schluss hatte ich mich daran gewöhnt und es einfach vergessen. Mir fiel aber auf, wie und wie lange über den ersten echten TOP, den Statistik-Bericht zur Bevölkerungsvorausrechnung bis 2030 diskutiert wurde, die Diskussion wanderte ja flott zum Handlungsprogramm Wohnen und blieb dort über zwei Stunden. So konzentriert, so hochdeutsch hatte ich den Rat noch nie diskutieren gesehen und gehört – zwei Stunden lang! Andere sahen es hinterher anders, ich bleibe dabei: Beim ersten Mal haben die Kameras die Art der Diskussion beeinflusst. Vielleicht liegt darin die große Chance, sich zusammenzureißen, auf Ausfälligkeiten zu verzichten.

See-Online:

Die SPD hatte ursprünglich einen Livestream von Gemeinderatssitzungen beantragt. Die Hürden waren aber offenbar zu hoch. Die Stadt hat die Bedenken des Landesdatenschutzbeauftragten sehr ernst genommen. Jetzt ist es so, dass niemand im Video vorkommen muss. Wenn ein Mitglied des Gemeinderats nicht im Video auftauchen möchte, werden die Redebeiträge des entsprechenden Ratsmitglieds herausgeschnitten und die Person ist auch nicht zu sehen. Wir finden, Gemeinderäte repräsentieren uns alle. Sie haben sich entschieden, für ein öffentliches Amt zu kandidieren und im Gemeinderat mitzuarbeiten. Sie sind deswegen öffentliche Personen. Der Landesdatenschutzbeauftragte sieht das etwas anders. Hättest Du Verständnis, wenn einer Deiner SPD-Fraktionskollegen sagen würde, ich will nicht ins Video?

Bernd Sonneck:

Ich hätte, zumindest für die nächste Amtszeit, kein Verständnis dafür, dass jemand sagt, ich mache nicht mit. Jeder weiß doch diesmal sogar vor Aufstellung der Wahllisten, dass wir mehr Öffentlichkeit, mehr Transparenz, mehr Authentizität herstellen werden. Wer mit Öffentlichkeit ein Problem hat, darf nicht für öffentliche Ämter kandidieren.

See-Online:

Nach sechs Wochen müssen die Videos wieder aus dem Netz. Findest Du das richtig?

Bernd Sonneck:

Nein, obwohl ich meine, es sollte ein Recht auf Vergessen im Internet geben. Dazu gehört, dass ich Aufzeichnungen meiner Person in Wort und Bild jederzeit löschen lassen kann. Hier gilt: Der Urheber entscheidet. Insofern hätte ich den echten Live-Stream mit 15 Sekunden Sende-Verzögerung bevorzugt, aber der Aufwand für den Schutz der Persönlichkeit, des Urheberrechts wäre sehr teuer.

See-Online:

Letzte Frage: Du hast am Mittwoch vergangener Woche bei der Bürgerbeteiligung zum Döbele vorbeigeschaut und zugehört. Alle Plätze im Unteren Konzilsaal waren besetzt. Neun unterschiedliche Entwürfe sind an dem Abend präsentiert worden. Die einen Planer möchten eine massivere Bebauung als andere, die vielleicht lieber mehr Platz für Innenhöfe oder öffentliches Grün lassen wollen. Welche Anregung hättest Du den Planern noch mitgegeben?

Bernd Sonneck:

Ui. Also ich hatte dieselbe Gelegenheit wie alle Anwesenden, Anregungen aufzuschreiben und abzugeben, insofern will ich das hier nicht privilegiert machen. Das Vorgehen der Wettbewerber ist ok, aber irgendwann im Lauf des Abends verspürte ich den dringenden Wunsch, neben den neun vorgestellten auch die abgelehnten 26 Beiträge zu sehen. Brauchen wir weiterhin breite Straßen für Autos, egal ob Benziner oder Stromer? Die Sache ist doch die: Alle ersten Entwürfe räumen dem motorisierten Individualverkehr kostbare öffentliche Flächen ein. Richtig ist, dass das Döbele eine zentrale Scharnierfunktion hat, zwischen Paradies, Altstadt, Stadelhofen, Kreuzlingen. Richtig ist aber auch, dass die Aufenthaltsqualität, von der Bürgermeister Werner immer sprach, sowohl im Döbele als auch in den angrenzenden Stadtteilen hergestellt und gesteigert werden muss. Also mich als Bewohner der Stadt, der seit mehr als 22 Jahren in unmittelbarer Nähe des Döbele arbeitet, interessieren alle Konzepte, die das Blech in der Erde versenken. Darauf werde ich achten, denn wir haben hier noch alle Chancen!

See-Online:

Danke, dass Du Dir die Zeit genommen und meine Fragen beantwortet hast.

Bernd Sonneck:

Danke für Deine überlegten Fragen.

17 Kommentare to “Nachrücker Bernd Sonneck: Glückwunsch, Dein erster politischer Erfolg!”

  1. Anselm Venedey
    2. Februar 2014 at 01:00 #

    Liebe Frau Kässer,
    der Erfolg sei dem sehr geschätzten Kollegen Sonneck gegönnt. Doch haben Frau Rebmann und ich diesen Antrag in den letzten vier Jahren schon wiederholt gestellt gehabt. Nun ist die Notwendigkeit eines kostenlosen W-Lan durch den neuerlichen Vorstoss des Kollegen Sonneck endlich bis zu den Kollegen im Rat und zur Verwaltung durchgedrungen. Wir freuen uns sehr darüber.
    Anselm Venedey
    Stadtrat FWK

    • wak
      2. Februar 2014 at 08:27 #

      @Anselm Venedey + Regine Rebmann Vielen Dank für den Hinweis. Das habe ich nicht gewusst. So wie es aussieht, hat Bernd Sonneck Glück gehabt und seinen Antrag zum richtigen Zeitpunkt gestellt. Die Interview-Serie mit Bernd habe ich übrigens gestartet, um den Gemeinderat und die Beschlüsse ein bisschen transparenter zu machen, den Rat und seine Arbeit näher an den Alltag der Menschen zu bringen. Vielstündige Sitzungen, manchmal 40 Tagesordnungspunkte in öffentlichen Sitzungen und die Tatsache, dass immer weniger Menschen die Lokalzeitungen lesen, machen es schwieriger, zu transportieren, was in der Kommunalpolitik passiert. Wir schreiben gern auch über Initiativen anderer Fraktionen, sind nicht auf Bernd oder die SPD abonniert, wobei ich eine Einschränkung machen muss: See-Online hat keine große Redaktion so wie die Lokalzeitung. Auf dem Blog steht, was wir wichtig finden und wofür die Zeit neben meinem Hauptjob http://kaesser-pr.de/ reicht.

  2. Haufraufundschluss
    2. Februar 2014 at 07:42 #

    Streiten sich jetzt die Leute hier, wer als erster diese nutzlose Idee gehabt hat? Bin gespannt, was das die Stadt, also den steuerzahlenden Bürger kostet.

  3. Jürgen Ruff
    2. Februar 2014 at 16:43 #

    klar, so eine Idee haben natürlich viele schon seit einigen Jahren gehabt, nicht nur die SPD (bei der es im letzten Kommunalwahlprogramm für jeden nachlesbar steht) und Freie Wähler, auch Bürgerinitiativen, die sich für ein strahlungsärmeres Konstanz einsetzen, etc., aber wie heißt es so schön bei Victor Hugo:
    „Nichts ist so mächtig, wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist!“
    Und dies ist für ein öffentliches WLAN in Konstanz eben JETZT, und Bernd ist zu danken, dass er dies erkannt hat.

  4. Detlev Küntzel
    3. Februar 2014 at 21:40 #

    Da man ein „kostenloses wlan“ nicht nur als modernes Marketing benutzen kann, um das Stadt-Image aufzufrischen, sondern auch die IT-Landschaft erfrischen kann, könnte der folgende Link hilfreich sein, der kurz die Lage auf dem IT-Arbeitsmarkt anspricht und dann Startups-(Mit-)Gründer über ihre Einschätzungen berichten lässt.

    Es kommen eher die Tüftler, Pioniere und Neuland-Eroberer zu Worte, aber mit idealistischem Realismus. Oder besser realem Idealismus?
    Vielleicht gibt es weitere technologische und organisatorische Gedanken von Hr. Sonneck und das Kompetenz-Zentrum wird eines Tages durch Ex-Studenten der Hochschulen belegt.

    —-

    Lieber Startup statt Konzern: Warum diese 9 IT-Spezalisten sich gegen Microsoft, Google & Co. entschieden haben

    http://t3n.de/news/startup-konzern-524411/

  5. Haudraufundschluss
    3. Februar 2014 at 22:34 #

    Wie steht es eigentlich mit der sog. Störerhaftung? Hat sich da mal jemand Gedanken gemacht? Oder soll – wo sich doch jetzt jeder über Schnüffeleien und Datensicherheit aufregt – sich jeder Nutzer erstmal authentifieren, damit die Stadt oder der Betreiber bei Rechtsverstößen jemanden haftbar machen kann? Warum machen Eltern ein riesen Faß mit Beschränkungssoftware auf, wenn sich dann die Kinder in einem freien W-LAN auf den Seiten herumtreiben können, die Eltern daheim gesperrt haben? Werden Seiten gesperrt, wenn ja: Wer bestimmt, welche Seiten gesperrt werden? Nur Pornoseiten oder auch linksextreme Seiten? Oder KOnkurrenzseiten des Anbiueters? Wird es ein Zweiklassennetz geben, dass z.B. Kunden des Anbieters bevorzugt? Oder wird es eine zeitliche Begrenzung geben? Ich bleibe dabei: In Zeiten billiger Mobilfunktarife und Smartphones ist ein öffetliches W-LAN ein unnötiger und teurer Schnickschnack.

    http://www.recht-freundlich.de/oeffentliche-w-lans-in-staedten-haftung-verschreckt-die-anbieter

    http://www.kabeldeutschland.de/news/internet/kabel-deutschland-wlan-netz-in-hamburg-jetzt-online.html

    http://kopo.de/blog/2013/02/06/in-stadten-lasst-wlan-auf-sich-warten/

  6. Dr. Joachim Kremer
    6. Februar 2014 at 21:12 #

    späte Lehren aus frühen Warnungen? Fehlanzeige

    http://www.kreuzlinger-zeitung.ch/auf-wlan-in-schulen-verzichten/

  7. Dr. Joachim Kremer
    6. Februar 2014 at 21:14 #

    haben die Verantwortlichen eine Haftplichtversicherung, wenn ein Schüler an Leukämie erkankt?

    http://www.buergerwelle.de/assets/files/Sonderdruck_WLAN_3-2011.pdf

    http://www.buergerwelle.de/infomaterial/files/WLANflyer.pdf

  8. Fafnir
    6. Februar 2014 at 23:10 #

    Natürlich ist es absoluter Unfug, was der Herr Doktor da in den Links über mir von sich gibt. Er korreliert in unzulässiger Weise. Genauso könnte ich jetzt behaupten, dass Rauchen das Leben verlängert, weil seit Einführung des Tabaks in Europa die Lebenserwartung stetig gestigen ist. Ergo: Rauchen ist gesund. „Blödsinn“ wird der halbwegs gelildete Leser denken. Und gebauso ist es. Es ist ziemlicher Blödsinn, irgendeine W-LAN-Strahlung mit Leukämie in Verbindung zu bringen. Zumal die natürliche Strahlung, der wir Menschen schon immer ausgesetzt waren, die paar Watt Sendeleistung einer W-LAn-Antenne mächtig übersteigt. Aber da es genug Hypochonder und Strahlungsängstlinge (man beachte das alberne Waldorschülerschild in Litzelstetten) gibt, die ja an Kristall- und Wünschelrutenheilung glauben, wird der Herr Doktor genügend Zulauf finden.

  9. Franz Sauerstein
    7. Februar 2014 at 06:46 #

    Her „Doktor“, die Quelle mit dem „Physiker“, der nicht auf die Frequenz von Strahlung eingeht, ist doch sehr fragwürdig.

  10. Dr. Joachim Kremer
    7. Februar 2014 at 10:41 #

    die Schäden finden unter der Oberfläche statt und treten z.T. Jahre später zu Tage – habt ihr auch etwas substantielles, ausser diesem kompromisslosen + inhaltlosen Gerede?

    http://www.maes.de/9%20WLAN/maes.de%20WLAN%20INTERNET.PDF

    http://www.maes.de/9%20WLAN/maes.de%20ZITATE%20WLAN.PDF

    • Franz Sauerstein
      7. Februar 2014 at 11:01 #

      Ich bin mir sicher ihre Forschung und Lehre wird qualitativ noch weit hochwertiger, wenn Sie sich näher mit Frequenzbändern und strahlungsgebundene Energieübertragung beschäftigen. :-)

  11. Dr. Joachim Kremer
    7. Februar 2014 at 16:28 #

    wird hier zensiert oder warum schalten Sie es nicht frei?

  12. Dr. Joachim Kremer
    7. Februar 2014 at 16:30 #

    ich sags ja, ausser schlaue Sprüche und heisser Luft haben Funk-Junkies nicht viel zu bieten.

  13. Dr. Joachim Kremer
    7. Februar 2014 at 16:32 #

    http://www.strahlentelex.de/Stx_02_374_E03-04.pdf

  14. Dr. Joachim Kremer
    7. Februar 2014 at 17:31 #

    die Karten liegen schon lange auf dem Tisch
    aber noch gilt das Motto – es kann nicht sein, was nicht sein darf

    http://www.zentrum-der-gesundheit.de/mobilfunkstrahlung-ia.html

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