Napoleonmuseum bedeutender Leihgeber für Bonner Ausstellung

Napoleon sagt Arenenberg „Au Revoir“ – Thurgauer Museum vernetzt sich

Konstanz/Arenenberg. 63 Exponate aus dem Napoleonmuseum Thurgau Schloss & Park Arenenberg werden vom 17. Dezember 2010 bis 25. April 2011 in der Ausstellung „Napoleon und Europa. Traum und Trauma“ in der Bundeskunsthalle in Bonn zu sehen sein. Das Thurgauer Museum ist weltweit der wichtigste Leihgeber der internationalen Napoleon-Schau, die unter der Schirmherrschaft der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel und des französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy steht.

Leihgeber schicken wertvolle Exponate

Ziel des deutsch-französischen Projektes in Bonn ist es, erstmals die positiven und negativen Auswirkungen napoleonischer Machtpolitik zu beleuchten. Abseits der Klischees vom Kriegstreiber oder übergrossen Staatsmann möchte die Ausstellung ein genaueres Bild der napoleonischen Ära zwischen Krieg, Kunstraub und Kulturblüte zeigen. Denn gerade die napoleonische Kulturpolitik nutzte die Kunst in bisher nicht gekannter Weise als Propagandainstrument. Die Ausstellung soll – nicht nur konzeptionell – einen wichtigen Beitrag zur Verflechtungs- und Erinnerungsgeschichte ganz Europas liefern. Auf 2000 Quadratmetern Ausstellungsfläche bietet sie die einzigartige Möglichkeit, bedeutende und teilweise nie gezeigte Exponate von Leihgebern aus ganz Europa und den USA zu präsentieren.

Napoleonmuseum vernetzt sich

Dank der zunehmenden Vernetzung des Napoleonmuseums mit anderen europäischen Ausstellungshäusern werde die Bedeutung des Hauses und seiner Sammlungen einem internationalen Publikum zugänglich gemacht.

Foto: Napoleonmuseum

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