OB Horst Frank aus der Solarstadt Konstanz kritisiert erneut Solar-Kürzungen

Oberbürgermeister warnt vor Entlassungen und Abbau von Arbeitsplätzen – Solarstandort Konstanz betroffen

Konstanz. Alle redeten über Fukushima. Der Konstanzer Oberbürgermeister Horst Frank redete noch einmal über Solarkürzungen. „Kurzsichtig“, sagte Horst Frank und „Rösler setzt den Vorsprung Deutschlands als Solarstandort aufs Spiel“. Der OB der Greencity Konstanz, Frank, kritisiert Röslers Pläne zur Kürzung der Photovoltaikförderung scharf.

Energiewende nur mit Sonnenenergie

„Die Pläne von Wirtschaftsminister Rösler, die Photovoltaikförderung drastisch zu kürzen, gefährden den weiteren Ausbau der Solarenergie in starkem Maße. Die Energiewende kann aber nur mit einem starken Solaranteil gelingen“, erklärt Oberbürgermeister Horst Frank angesichts der jüngst bekannt gewordenen Absichten aus dem Wirtschaftsministerium.

Protest gegen Minister in Berlin

Die Stadt Konstanz hat mit vielen weiteren Akteuren wie den Städten Singen und Engen sowie den Gemeinden Allensbach und Gottmadingen, der Handwerkskammer, der IHK und Unternehmen aus der Solarbranche gegen die Absichten von Wirtschaftsminister Rösler protestiert. „Diese Politik ist kurzsichtig“, betont Oberbürgermeister Horst Frank in einer Stellungnahme. „In den vergangenen Jahren hat die Förderung der Photovoltaik, welches das Energie-Einspeise-Gesetz ermöglicht hat, mit dazu beigetragen, dass Deutschland weltweit zum Vorreiter bei dieser Technologie wurde. Die Wachstumsraten der vergangenen Jahre haben zu einem enormen Leistungspotenzial geführt. Die damit vermiedenen Klima- und Umweltschäden haben der deutschen Volkswirtschaft viele Milliarden Euro erspart. Alle diese Errungenschaften werden durch Röslers Politik akut gefährdet.“

OB sagt „Markteinbruch“ vorher

Natürlich sei es klar, dass die Photovoltaikförderung nur zeitlich befristet gewährt werden kann. Nicht hinnehmbar sei jedoch, dass sie gerade jetzt und in dieser Höhe gekürzt werden soll. Die Photovoltaikbranche hatte 2011 ein sehr schwieriges Jahr zu verzeichnen. Die Reduzierung der Förderung werde zu einem Markteinbruch führen, der viele Arbeitsplätze betrifft. „In Deutschland beschäftigt die Photovoltaikbranche 100.000 Menschen bei den großen Solartechnikherstellern und auch in vielen kleinen Handwerksbetrieben. Werden Röslers Absichten umgesetzt, wird es hier zu Entlassungen und zum Abbau von Arbeitsplätzen kommen“, so OB Frank. „Ob man es nun arbeitsmarktpolitisch oder energiepolitisch betrachtet: Röslers Pläne sind in jeder Hinsicht kontraproduktiv“, so das Fazit des Oberbürgermeisters. „Ich appelliere daher an die Bundesregierung, ihre Politik nochmals zu überdenken. Deutschland ist führend in der Forschung und Anwendung der Photovoltaik. Dieser Vorsprung sollte nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden.“

Foto: Rainer Sturm PIXELIO www.pixelio.de

Ein Kommentar to “OB Horst Frank aus der Solarstadt Konstanz kritisiert erneut Solar-Kürzungen”

  1. Fafnir
    14. März 2012 at 07:23 #

    Schluss mit der Solarföderung. Schluss mit den Subventionen. Schluss mit dem Märchen vom menschengemachten Klimawandel.

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