Podiumsdiskussion in Konstanz: Die Macht von Social Media

Hochschule lädt ein zur Debatte über Chancen und Widersprüche im Web 2.0 – Mit Philippe Aigrain

Konstanz. Der Einfluss von Social Media und des „Web 2.0“ auf gesellschaftliche Prozesse zählt zu den zentralen Themen im Internetzeitalter, wie nicht zuletzt die aktuelle politische Debatte über geistiges Eigentum im Internet zeigt. Mit einer öffentlichen Podiumsdiskussion mit dem Web 2.0-Experten Philippe Aigrain thematisiert das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte und von der Universität Konstanz aus koordinierte wissenschaftliche Netzwerk „Medien der kollektiven Intelligenz“ die Möglichkeiten und Widersprüche neuer kollaborativer Technologien im Internet.

Podium diskutiert auf Englisch

Unter dem Titel „Collaboration on the Web. Between Social Media & Protest” wird Philippe Aigrain mit seinen Gesprächspartnern unter anderem über die Ökonomie des Teilens im Internet sprechen und auf die Debatte über geistiges Eigentum eingehen. Die Veranstaltung ist kostenlos und findet in englischer Sprache am Donnerstag, 10. Mai 2012, ab 19 Uhr im Wolkenstein-Saal des Konstanzer Kulturzentrums am Münster statt.

Über Kultur des Teilens

Der Informatiker Philippe Aigrain ist ehemaliger Leiter der Sektion „Software Technologien“ der Europäischen Kommission und Mitbegründer der Initiative „La Quadrature du Net“, die sich mit dem Rechtsraum des Internets beschäftigt und sich für den freien Informationsaustausch im Internet einsetzt. Bekannt wurde Aigrain unter anderem auch durch sein Buch „Sharing. Culture and the Economy in the Internet Age“.

Politik- und Medienwissenschaftler diskutieren

Seine Gesprächspartner in der Podiumsdiskussion sind der Konstanzer Politikwissenschaftler PD Dr. Sebastian Haunss, die Karlsruher Medienwissenschaftlerin PD Dr. Christiane Heibach sowie der Medienwissenschaftler Mirko Tobias Schäfer, Ph.D. (University of Utrecht).

Über Medien der kollektiven Intelligenz

„Medien der kollektiven Intelligenz“ ist ein von der DFG gefördertes wissenschaftliches Netzwerk, das Formen der kollektiven Intelligenz („Schwarmintelligenz“) in Hinsicht auf ihre konstitutiven medialen Prozesse untersucht. Das Netzwerk thematisiert Praktiken der Interaktion zwischen menschlichen und nicht-menschlichen Akteuren, erforscht soziopolitische Regulationen kollektiver Intelligenz und analysiert mediale Verfahren verteilter Kreativität. „Medien der kollektiven Intelligenz“ wird von der Universität Konstanz aus koordiniert.

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