Radolfzeller Stadtwerke wollen Internetdienstleister werden

Neue Geschäftsfeld „Internetdienstleistungen“ – Investitionsbudget bei 1,6 Millionen Euro

Radolfzell. Der Weg für schnelles Internet ist jetzt auch in Radolfzell frei. Internetdienstleister werden möchten in Zukunft auch die Radolfzeller Stadtwerke. Die Stadt Radolfzell schießt 300.000 Euro zu. Die restlichen 1,3 Millionen Euro besorgen sich die Stadtwerke am Kapitalmarkt. 

Neues Geschäft mit dem schnellen Netz

Der Gemeinderat hat Oberbürgermeister Jörg Schmidt beauftragt, in der Gesellschafterversammlung der Stadtwerke dem Aufbau des neuen Geschäftsfeldes „Internetdienstleistungen“ und der Bereitstellung des erforderlichen Investitionsbudgets in Höhe von 1,6 Millionen Euro zuzustimmen. Um das Investitionsbudgets bereitzustellen, planen die Stadtwerke eine Fremdkapitalaufnahme in Höhe von 1,3 Millionen Euro. Außerdem unterstützt die Stadt das Projekt mit einem Startzuschuss in Höhe von 300.000 Euro.

Weg frei für Internetdienstleistungen

Weiter beauftragt der Gemeinderat den Oberbürgermeister, den Gesellschaftervertrag bezüglich des neuen Geschäftsfeldes „Schnelles Internet“ zu ändern und in der Gesellschafterversammlung diesem zuzustimmen. Ein Vorlegen des geänderten Gesellschaftervertrages an den Gemeinderat ist dann nicht mehr erforderlich.

Foto: Gerd Altmann PIXELIO www.pixelio.de

Ein Kommentar to “Radolfzeller Stadtwerke wollen Internetdienstleister werden”

  1. dk
    13. November 2011 at 19:40 #

    … Der Weg für schnelles Internet …

    Was ist „schnelles“ Internet?

    6.000 kbit/s sicher nicht, wenn es auch 16.000 und 50.000 kbit/s gibt.
    Nach der Eingabe von einigen Pseudo-Adressen scheint es die Variante 16.000 kbit/s bereits von KN über Radolfzell bis Singen zu geben.

    Livestreams für internat. Livestreams werden z.B. bei bei http://www.laola1.tv/ gezeigt, wobei beim ersten Eindruck Qualitätsunterschiede bei der Übertragung aufgefallen sind:
    Russland und Kaukasus scheinen sich besonders zu bemühen; beim plötzlichen Wechsel der Kamera gibt es (Vollbild !!!) eine kurze Unschärfe, die umgehend in eine gute Bildqualität wechselt (ähnlich wie beim Bilder nachladen auf Websites).
    Aus Deutschland eher gute Bilder mit teilweise kürzeren Standbildern (Sekunden, Ruckler).
    Für den Vergleich weiterer westlicher EU-Staaten inkl. der Schweiz werde ich noch Fussball, Eishockey usw. anschauen. Leider sind die Vergleiche der Schweiz im internat. Sport eher selten, wobei wahrscheinlich auch hier neue Qualitätsmaßstäbe für „SwissMade“ gesetzt werden.
    Aus Osteuropa und dem Balkan sind die Bilder eher deutlich unscharf und haben regelmässig längere (evtl. Minuten) Standbilder.
    Die zufällige Wahl kann statistisch auch NICHT repräsentativ sein.

    Vor kurzem hat eine CH-Online-Zeitung berichtet, dass die Stadt New York (USA) Anfang des Jahres eine „Chief Digital Officer“ eingestellt hat, die als 27 Jährige sämtliche digitalen Medien vernetzen, koordinieren und ausbauen soll.
    Als Unternehmerin aus dem Bereich Socialmedia mit viel Kongress-Erfahrungen hatte sie innerhalb von 90 Tagen eine Bestandsaufnahme erstellt und Zukunftsziele (Schwerpunkte) als Roadmap definiert und scheinbar ein breites Netzwerk in der Stadt für diese neue Aufgaben geknüpft.

    Im Land der „fehlenden euopäischen Kultur“ scheint einiges möglich zu sein: sogar bei Bürgermeistern, die auf Bildern einen (sehr) grossen Generations-Unterschied andeuten. Zumindest wird Socialmedia nicht nur als „neues Marketing-Instrument“ für Unternehmen verstanden, das erst durch das Internet möglich geworden ist.

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