„Rent-a-Tree“ in Konstanz: Alle Bäume vergeben

Konstanz. Der BUND Konstanz stellte seine Aktion unter das Motto „Rent-a-Tree“. Der BUND suchte Obstbaumpaten. Schon jetzt sind alle Bäume vergeben. Damit hätten die Verantwortlichen des BUND, Projektleiter Teo Conzelmann und Geschäftsführerin Antje Boll, nicht gerechnet: Innerhalb von zehn Tagen haben alle Bäume aus dem BUND Projekt einen Paten gefunden.

Nerv der Zeit getroffen

Wer mag, könne sich einen Baum mieten, ihn pflegen und im Sommer dann Äpfel oder Krischen ernten, schrieb der BUND auf seiner Website. Mittlerweile steht fest: Das Obstbaumprojekt des BUND trifft den Nerv der Zeit.

Spaß am eigenen Obstbaum

Viele Konstanzer ohne Garten haben offensichtlich Spaß daran, ihr eigenes Obst vom eigenen Baum zu ernten, denn hier sind sie sicher, dass keine Spritz- und Düngemittel verwendet wurden, dass keine langen Transportwege nötig sind, die die CO2-Bilanz und damit das Klima verschlechtern würden, so der BUND. Nachhaltige Lebensmittel selber zu produzieren, liege voll im Trend.

Streuobswiesen wichtig

Zusätzlich zum eigenen Nutzen tun die Obstbaumpaten auch der Natur etwas Gutes: Sie fördern den Erhalt der artenreichen, blumenbunten Streuobstwiesen. Viele Tiere fühlen sich hier wohl. Schmetterlinge und andere Insekten bieten eine gute Lebensgrundlage für Vögel wie den Grünspecht, den Gartenrotschwanz oder den Gartenbaumläufer. Sogar die putzigen Siebenschläfer finden, wie der BUND mitteilte, hier ihren Lebensraum.

BUND hilft mit eigenen Bäumen aus

Der BUND werde für die weiteren Interessenten zusätzliche Bäume von seinen Streuobstwiesen zur Verfügung stellen. Der BUND erklärte, er danke allen Paten für ihr Engagement. Interessenten können sich weiterhin über das Kontaktformular melden unter http://www.bund-konstanz.de/mitmachen/rent_a_tree/ melden.

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