Rivella-Studie: Schweizer sehen uns „Düütsche“ erstaunlich positiv

Kunstgrenze20130609_101422Konstanz/Kreuzlingen. Zum Start ins Wochenende kommen wir aus dem Staunen gar nicht mehr herraus. Rivella teilte uns soeben mit „Schweizer sehen uns ,Düütsche‘ erstaunlich positiv. Erstaunlich, Rivella hat mit einem so netten Ergebnis anscheinend gar nicht gerechnet. Eine aktuelle, repräsentative Studie im Auftrag von Rivella zeigt jedenfalls, was die Schweizer an uns Deutschen mögen. 

Schweizer Taschenmesser

Rivella und Taschenmesser, Sprachenvielfalt und direkte Demokratie: Die meisten Deutschen haben ein ziemlich genaues, wohlwollendes Bild von der Schweiz, schreibt Rivella in einer Medienmitteilung und unterschlägt gleich mal die lästigen Ausfuhrscheine, die wir mit den Schweizern zu allererst assozieren.

Was fällt Schweizern ein?

Und dann kommt Rivella auf den Punkt: Doch wie steht es eigentlich umgekehrt? „Was sehen unsere helvetischen Nachbarn, wenn sie den Blick über die Alpen richten?“, fragt Rivella. Die Antwort laut Rivella-Studie: Vor allem Positives, das zeige jetzt eine Umfrage im Auftrag des Schweizer Nationalgetränks Rivella.

Spitzenreiter: Europa-Park und das deutsche Fernsehen

Wer hätte das gedacht? Entgegen dem Klischee, dass viele Eidgenossen den Deutschen in freundlicher Abneigung verbunden sind, gewinnen die Schweizer ihrem großen Nachbarn jede Menge guter Seiten ab. So vergnügen sich 45,8 Prozent der Befragten gerne im Europa-Park Rust, der unweit von Basel liegt. Das deutsche Fernsehprogramm schalten 41,6 Prozent ein. Beinahe jeder Dritte ist von den landschaftlichen Schönheiten (30,8 Prozent) beeindruckt und liebt die Weihnachtsmärkte in Deutschland (30,4 Prozent).

Städte-Beliebtheitsskala

Ein weiterer Punkt in der Rivella-Studie betraf die Frage, welche deutschen Städte die Schweizer besonders gerne mögen. Hier landeten München (45 Prozent) und Berlin (43,8 Prozent) nahezu gleichauf an der Spitze. Als Begründung für die jeweilige Lieblingsstadt wurden am häufigsten das Münchner Oktoberfest (24,4 Prozent) und die Berliner Kunst- und Kulturszene (13,2 Prozent) genannt. Auch Hamburg zählte mit 32,4 Prozent zu den bevorzugten Orten der Schweizer. In der Hansestadt schätzen die Eidgenossen besonders den Hafen (35,2 Prozent).

Einkaufsstadt Konstanz spielte keine Rolle

 

Nach dem Konstanzer Lago hat Rivella offenbar nicht gefragt, was natürlich die Ergebnisse – also die Wahrnehmung der Schweizer von St. Gallen bis Zürich und weiter bis Bern – dramatisch verändert hätte. Angesichts der zugeparkten Stadt, der Staus und des Schweizer Idioms in Konstanzer Straßen dürfte Konstanz mindestens so beliebt sein wie München.

Minus bei Pünktlichkeit, Fleiß und Regierungskunst

Ein erstaunliches Ergebnis erbrachte die Frage nach den vermeintlich deutschen Tugenden wie Pünktlichkeit, Ordnungsliebe oder Fleiß. Mit solchen Eigenschaften, so zumindest die Rivella-Umfrage, sind die Schweizer Herzen nicht zu gewinnen: Sie landeten auf den hinteren Plätzen 12, 16 und 18. Am allerwenigsten anfangen können die Eidgenossen jedoch mit deutscher Regierungskunst: Nur 2,4 Prozent der Befragten gaben an, die Berliner Politik „besonders gerne“ zu mögen – damit landete dieser Punkt abgeschlagen auf dem letzten Platz der 21-Punkte-Liste.

Steuer-Konflikt spielt keine Rolle

Immerhin: Als Bürger eines Landes, das in Diplomatie und Neutralität lange erprobt ist, lassen die Schweizer laut Rivella nicht zu, dass die steuerpolitischen Diskussionen das Nachbarschaftsverhältnis trüben. Der Beweis: Nur 4,6 Prozent der Befragten gaben an, sie mögen „gar nichts“ an Deutschland.

Rivella Werbeunterbrechung

Einen wichtigen Beitrag für ein positives Nachbarschaftsverhältnis leistet – und wäre hätte damit nicht gerechnet – das Schweizer Kultgetränk Rivella. Das Erfrischungsgetränk ist seit fünf Jahren in Deutschland erhältlich und erfreut sich stetig wachsender Beliebtheit. Das Erfolgsrezept von Rivella? Neben der „Swissness“, dem original Schweizer Lebensgefühl, leistet ein prominenter Botschafter einen wichtigen Beitrag zur steigenden Bekanntheit: „Comedian Michael Mittermeier ist seit Frühjahr 2011 als Rivella-Botschafter unterwegs und verleiht der Schweizer Marke noch mehr Sympathie und Glaubwürdigkeit“, schreibt Rivella.

Rivella

Über die Studie

Diese „ungewöhnlichen Ergebnisse“ brachte eine repräsentative Internet-Umfrage, zu der rund 500 Schweizer Teilnehmer vom Online-Research Institut Marketagent.com aufgerufen waren, hervor. In Auftrag gegeben wurde die Umfrage vom Schweizer Kultgetränk Rivella. Die Internet-User im Alter von 14 bis 65 Jahren konnten auf die Frage „Was mögen Sie an Deutschland besonders gerne?“ unter 21 vorgegebenen Stichpunkten von „Auto“ bis „Zuverlässigkeit“ wählen. Mehrfachnennungen waren möglich.

Fotos: wak/Pressefoto Rivella

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