Sabine Reiser gewinnt Konstanzer U18-OB-Wahl

Kinder und Jugendliche wählen Sabine Reiser zur Oberbürgermeisterin – Wahlbeteiligung lag bei 10 Prozent

Konstanz. Die Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren in Konstanz haben am Freitag ihren Favoriten, genauer ihre Favoritin, unter den Kandidatinnen und Kandidaten gewählt. Sabine Reiser gewann mit 25 % der Stimmen, gefolgt von Uli Burchardt mit 18% und Dr. Sabine Seeliger mit 17% der Stimmen. Das teilten Antje Albicker-Denkel, Fachstelle Kinder- & Jugendbeteiligung beim Sozial- und Jugendamt der Stadt Konstanz, und Franz Sauerstein, Pressesprecher des Konstanzer Schülerparlaments (KSP) mit.

681 Stimmen abgegeben

Insgesamt wurden in Konstanz 681 Stimmen abgegeben, das entspricht einer Wahlbeteiligung von etwa 10 %. Ungültig waren nur 9 Stimmen. Am meisten Stimmen wurden abgeben im Wahllokal der Geschwister-Scholl-Schule. Am zahlenmäßig stärksten wählten Jugendliche im Alter von 11 und 15 Jahren. Die zwei jüngsten Wählerinnen waren 3 Jahre alt. Die Wahl wurde von der Fachstelle Kinder- und Jugendbeteiligung des Sozial- und Jugendamtes der Stadt Konstanz durchgeführt. Mitveranstalter waren Konstanzer Schülerparlament (KSP) und Ring politscher Jugend (RPJ).

Kindern und Jugendlichen eine Stimme gegeben

In sieben Wahllokale konnten Kinder und Jugendliche ihre Stimme abgeben: Jugendzentrum Konstanz, KiKuZ Raiteberg, Jugendtreff Berchen, Suso Gymnasium, Humboldt Gymnasium, Stephansschule und Geschwister-Scholl-Schule. Friedrich Sehrt, Verwaltungsreferent des RPJ, stellt fest: „Die U18-Wahl war ein voller Erfolg!“ Auch Antje Albicker-Denkel hält die Wahl für gelungen: „Die Fachstelle Kinder- und Jugendbeteiligung freut sich darauf, auch in Zukunft mit dem KSP, dem RPJ, den SMVen, den Jugendlichen, den Lehrern und auch den anderen städtischen Einrichtungen zusammenzuarbeiten.“ Franz Sauerstein, Pressesprecher des Konstanzer Schülerparlaments, ist überzeugt: „Das Konstanzer Schülerparlament freut sich auf die folgenden U18-Wahlen, um weiterhin Beteiligung am politischem Leben, politische Bildung, eigene Meinungsbildung und –vertretung und damit Demokratie zu ermöglichen und vorzuleben“.

Idee stammt aus Berlin

Das Beteiligungsprojekt wurde von der Fachstelle für Kinder- und Jugendbeteiligung unter Antje Albicker-Denkel organisiert, vom Konstanzer Schülerparlament, den Konstanzer SMVen und Jugendeinrichtungen, dem Ring politischer Jugend sowie vielen Lehrern unterstützt. Die Idee stammt aus Berlin, wo das Projekt schon seit 1996 ein Erfolgsmodell ist.

Links

Mehr Informationen gibt’s unter u18-ob-wahl-konstanz.de/ und facebook.com/KonstanzerSchuelerParlament.

Wir freuen uns über Ihren Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Hinterlassen Sie hier Ihren Kommentar. Bleiben Sie bitte nett. Ihre E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.