Schweizer Fernsehen plant eigenen „Tatort“

Chef der Thurgauer Seepolizei wird Kommissar

Tatort SeenotKonstanz (wak) Das Schweizer Fernsehen SF1 hat am Sonntagabend mit dem ARD Tatort „Seenot“ seine Zuschauer schon einmal auf die möglicherweise bevorstehende Rückkehr der Serie ins Schweizer Fernsehen eingestimmt. Der Schauspieler Stefan Gubser könnte, wie Schweizer Medien berichteten, neuer Schweizer Tatort-Kommissar werden. Zu sehen war der 52-Jährige bereits in mehreren Folgen des Konstanzer „Tatorts“, wo er als Chef der Thurgauer Seepolizei zusammen mit der Konstanzer Hauptkommissarin Klara Blum (Eva Mattes) und ihrem Assistenten Kai Perlmann (Sebastian Bezzel) ermittelte.

Thurgauer Seepolizei ermittelte mit Klara Blum

13_Tatort_Herz_aus_EisSchon zwei Mal trafen am Bodensee der Chef der Thurgauer Seepolizei, Reto Flückiger (Stefan Gubser) und die Tatort-Ermittlerin Klara Blum (Eva Mattes) aus Konstanz aufeinander. Zu sehen waren der Schweizer Ermittler und die deutsche Tatort-Kommissarin bereits in „Der Polizistinnenmörder“ und „Seenot“. Beide Folgen waren Koproduktion zwischen dem Schweizer Fernsehen und dem Südwestrundfunk. Das soll es für die Schweizer aber noch längst nicht gewesen sein.

Stefan Gubser als neuer Tatort Kommissar im Gespräch

Das Schweizer Fernsehen möchte in Zukunft nicht mehr nur am Bodensee Reto Flückiger mit seiner Kollegin Klara Blum auf Mördersuche schicken. Das Schweizer Fenrsehen denkt wieder über einen eigenen Einstieg und die Produktion eines Schweizer Tatorts nach. Ab Herbst 2010 wollen die Schweizer Krimifans im Thurgau, St. Gallen, Zürich oder Basel am Sonntagabend auch wieder eigene Tatort-Folgen zeigen. Unklar ist offenbar nur noch, wie viele Tatorte die Schweizer selbst produzieren wollen. Als Schweizer Tatort Kommissar ist, wie Schweizer Medien am Wochenende weiter berichteten, Stefan Gubser im Gespräch. Zu sehen sein sollen die neuen Schweizer Tatorte, die im Original übrigens in schweizerdeutschem Dialekt abgedreht werden, in Deutschland dann in einer synchronisierten Version. (Fotos: SWR)

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