Segler mussten vor Friedrichshafen an Land schwimmen

Seenotfall nach Starkwindwarnung auf dem Bodensee

Friedrichshafen (red) Leicht unterkühlt schwammen am Sonntag ein junger Mann und eine junge Frau aus Tübingen an Land, nachdem sie es bei Starkwindwarnung auch unter Motor zuvor mit ihrem Segelboot nicht mehr in einen Hafen geschafft hatten. Das berichtete die Wasserschutzpolizei.

Leine wickelte sich in Schraube

Am Sonntag zur Mittagszeit ging bei der Wasserschutzpolizei Friedrichshafen eine Meldung ein, wonach vor Friedrichshafen eine Person von einem Boot ins Wasser gefallen und mutmaßlich nicht mehr aufgetaucht sei. Polizeitaucher , Taucher der DLRG und die Wasserschutzpolizei  Langenargen wurden alarmiert. Tatsächlich war der Fall zunächst aber viel weniger dramatisch.  Nachdem Starkwindwarnung ausgelöst worden war, wollte eine Crew unter Motor in einen Hafen einlaufen. Eine 20 Jahre alte Seglerin war aber zuvor beim Bergen eines  Segels über Bord gegangen. Die Frau trug eine Schwimmweste und ihr Begleiter, ein ebenfalls 20 Jahre alter Mann, konnte die Frau wieder an Bord ziehen.  Als sich sie die Segler dann unter Motor auf den Weg in den Hafen machten, geriet auch noch eine Leine in die Schraube und setzte den Motor außer Betrieb. Versuche der Segelbootbesatzung, den Rest der Strecke mit einem Paddel zurückzulegen, misslangen. Deswegen entschloss sich das junge Paar zwischen dem Hafen und der Rotachmündung nahe dem Ufer zu ankern und an Land zu schwimmen. Dort wurden die Segler dann vom DRK betreut, nachdem der Verdacht auf leichte Unterkühlung bestand.

Wir freuen uns über Ihren Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Hinterlassen Sie hier Ihren Kommentar. Bleiben Sie bitte nett. Ihre E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.