„Solare Stadt“ in Konstanz

Zweitägiges Symposium zum Thema Architektur und Solartechnik

Konstanz (red) Ein zweitägiges Symposium zum Thema Architektur und Solartechnik findet am 20. und 21. Mai in der Villa Rheinburg, dem Weiterbildungszentrum der Hochschule Konstanz, statt. Das „Erste Bodensee Symposium Architektur und Solartechnik“ will die bauliche Integration von Solartechnik fördern und dabei Funktion und Gestaltung verbinden.

Besuch bei Firma Sunways

Der Schwerpunkt des Symposiums liegt am ersten Tag auf Photovoltaik und Solarthermie sowie auf passiv-dynamischen Systeme. Zu den Schwerpunkten „Solare Stadt“, „Solarer Strom“ und „Solare Wärme“ werden drei Fachvorträge zum Solaren Städtebau und zur Integration von Solartechnik in das Stadtbild statt finden. Am 21. Mai werden zwei Exkursionen angeboten: nach Tübingen, mit Besichtigung von gebäudeintegrierter Solartechnik in einem Wohngebäude und einer Sporthalle, und in Konstanz, wo die Firma Sunways besucht wird. Anschließend werden zwei Gebäude mit integrierter Solartechnik im Raum Konstanz besichtigt.

Veranstalter Fachgebiet Energieeffizientes Bauen

Das Symposium wird vom Fachgebiet Energieeffizientes Bauen an der Hochschule Konstanz, unter Leitung von Professor Thomas Stark, durchgeführt und findet im Rahmen des zehnjährigen Jubiläums der Internationalen Bodenseehochschule statt. Es ist Teil des internationalen Forschungsprojektes Bodensee Alpenrhein Energie Region (BAER). Die Teilnahmegebühr beträgt 85 Euro (30,00 Euro ermäßigt) für das Symposium und 40 Euro für die Exkursion.

Foto: ingo anstötz PIXELIO www.pixelio.de

Ein Kommentar to “„Solare Stadt“ in Konstanz”

  1. Fenedig
    3. Mai 2010 at 09:29 #

    Es ist gut, wenn sich die Solarbranche neben der technischen Vervollkommnung nun auch mal vermehrt um das Ästhetische kümmert. Deutschlandweit sind tausende Dachlandschaften zu besichtigen, wo man sich fragt, was sich da die Industrie, die zuständigen Behörden, die Bauherren und Installateure eigentlich so erdachten. Dabei gibt es durchaus positive Beispiel, was heisst, dass dort die Integration einer Solaranlage sowohl ganzheitlich z.B. der individuellen Architektur, der Dachgegebenheit, als auch der Dorf- oder Stadtstruktur angepasst wurde. Solare Flickenteppiche könne auf Dauer nicht das Mass bedeuten. Es ist doch möglich, Effizienz und Ästhetik zu verbinden. Dorf- oder Stadtgestaltungsbeiräte – da wo sie existieren – müssen reagieren.

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