Stadtwerk am See beteiligt erfolgreich Bürger an Solardächern

Bürgersolaranlage in der Kurt-Wilde-Straße in ÜberlingenFriedrichshafen/Überlingen. Rund 800.000 Kilowattstunden Strom haben die drei Solaranlagen des Stadtwerks am See (SWSee) im Jahr 2012 produziert. Das entspricht dem Verbrauch von rund 230 Vier-Personen-Haushalten. In den Gesellschafterversammlungen hatten die beteiligten Bürger aufgrund des Jahresergebnisses, wie das Stadtwerk am See berichtet, „allen Grund zur Freude“.

Bürger Teil der Energiewende

„Es ist uns sehr wichtig, bei diesen Projekten die Bürger mit im Boot zu haben“, sagt Udo Woble, beim Stadtwerk für die Energiesysteme verantwortlich. „Die Bürger sind entscheidende Treiber der Energiewende“.

Drei Bürgersolaranlagen

Insgesamt 29 Bürger und Unternehmen engagieren sich als Gesellschafter an den drei SWSee Solaranlagen Helchenhof, Kurt-Wilde-Straße und Hofgut Rengoldshausen. Mit der Jahresproduktion an Strom haben die Bürgersolaranlagen insgesamt rund 370 Tonnen CO2 eingespart, teilte das Stadtwerk am See mit.

Ein Kommentar to “Stadtwerk am See beteiligt erfolgreich Bürger an Solardächern”

  1. Fafnir
    24. Juli 2013 at 19:53 #

    Abgesehen davon, daß diese Energiewende ein planwirtschaftlicher Unsinn ist und CO2 herzlich wenig mit dem Klimawandel zu tun hat, hier mal die Bedeutung dieser hochgepriesenen 370 Tonnen CO2-Einsparung im Jahr:

    370 Tonnen CO2 im Jahr atmen zum Beispiel alle Insekten aus, die auf 13 Quadratkilometern leben. Alleine die saarländischen Insekten produzieren im Jahr 70.000 Tonnen CO2. Soviel wie 100.000 Menschen. Jährlich nimmt die Weltbevölkerung um 80 Millionen Menschen zu. Um deren pro Jahr ausgeatmetes CO2 zu kompensieren, bräuchte man also 150.000 solcher Solaranlagen. Und zwar jedes Jahr. Man müsste also jede Stunde 17 Anlagen in Betrieb nehmen.

    Und nochwas: Ungefähr die Hälfte unseres Strompreises sind Abgaben und Steuern. Damit lassen sich die Anlagenbetreiber ihr gutes Ökogewissen bezahlen. Hier bekamen die Betreiber 2012 für die 800.000 kWh rund 150.000 EUR. Zwangsweise bezahlt vom Stromkunden. Ein tolles Geschäftsmodell, das Dank grüner Gesetzgebung für einen stetigen Geldfluss sorgt: Gesetzlich wird die Allgemeinheit verpflichtet, für den Wohlstand einiger Wenige zu sorgen. Wer das übrigens nicht kann, weil er zu arm ist, dem sperren die Energieversorger den Strom. Das kam 2012 ungefähr 600.000 Mal vor.

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