Suchaktion nach vermisstem Autofahrer im Kreis Konstanz

Nach B 33 Unfall fanden Retter nur Blutspuren – Camper alarmierten Polizei

PolizeiberichtAllensbach. Ein Großaufgebot suchte am Montagabend bei Allensbach nach einem mutmaßlich verletzten Autofahrer. Über Notruf hatten mehrere Camper von einem Campingplatz aus am Montagabend gegen 23.15 Uhr die Polizei alarmiert. Sie hatten laute Geräusche im Bereich einer Abfahrt von der B 33 neu gehört und vermuteten einen Unfall. Die Polizei fand einen auf dem Dach liegender Audi und Blutspuren.

Autofahrer ging zu Fuß nach Hause

„Personen waren im Fahrzeug nicht mehr feststellbar, jedoch deutliche Blutspuren sichtbar, die darauf schließen ließen, dass jemand über eine hintere Beifahrertüre ausgestiegen war“, so ein Polizeisprecher. Mehrere Streifen und Einsatzkräfte der Feuerwehr suchten deswegen nach der verletzten Person, die sich, wie die Polizei meinte, möglicher Weise in einer „hilflosen Lage“ befinden hätte können. Ein Mantrailerhund und ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera wurden angefordert. Während einer Überprüfung der Halteranschrift in Allensbach, traf die Polizei dann aber auf den nur leicht verletzte 46 Jahre alten Halter und mutmaßliche Fahrer an. Der mit knapp 0,8 Promille alkoholisierte Mann sagte gegenüber der Polizei, er sei einem die Fahrbahn querenden Reh ausgewichen. Er ging zu Fuß nach Hause. Die Polizei veranlasste die Entnahme einer Blutprobe und stellte den Führerschein des Mannes sicher.

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