Tagung an Uni Konstanz: Politische Partizipation von Menschen mit Migrationshintergrund

Universität KonstanzKonstanz. Bürgerbeteiligung ist ein Lieblingsprojekt der grün-roten Landesregierung in Stuttgart. Eine Tagung an der Universität Konstanz beschäftigt sich jetzt mit der politischen Partizipation von Menschen mit Migrationshintergrund.

Zwei Tagungstage

Über „Politische Partizipation und bürgerschaftliches Engagement von Menschen mit Migrationshintergrund“ werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Expertinnen und Experten aus der Praxis am 25. und 26. April 2013 an der Universität Konstanz (Raum V 1001) diskutieren. Zu der Tagung, die das Netzwerk Integrationsforschung Baden-Württemberg zusammen mit dem Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“ der Universität Konstanz durchführt, ist die Öffentlichkeit herzlich eingeladen.

Über Beteiligung und Teilhabe

In welchem Rahmen nehmen Migrantinnen und Migranten am politischen Leben des Einwanderungslandes teil? Was veranlasst sie, sich im Einwanderungsland zu engagieren? Die Tagung „Politische Partizipation und bürgerschaftliches Engagement von Menschen mit Migrationshintergrund“ am 25. und 26. April 2013 an der Universität Konstanz widmet sich diesen Fragen.

Gesellschaftliche Orientierung Jugendlicher

Dabei treffen Forscherinnen und Forscher, die sich theoretisch und empirisch mit diesem Thema beschäftigen, mit Expertinnen und Experten aus der Praxis zusammen. So erklärt beispielsweise Albert Scherr, Leiter des Instituts für Soziologie an der Pädagogischen Hochschule in Freiburg, wie sich der Migrationshintergrund von Jugendlichen auf deren gesellschaftliche Orientierung und Engagement auswirkt. In seinem Impulsvortrag erörtert Ergun Can, Vorstandssprecher des Netzwerks türkeistämmiger MandatsträgerInnen, „wie man Migranten dazu motivieren kann, in Parteien mitzuarbeiten“.

Situation in einer Mittelstadt

Über „Politische Partizipation und soziale Netzwerke von Migranten in einer Mittelstadt“ referiert die Forschergruppe von Prof. Dr. Thomas Hinz, Professor für Empirische Sozialforschung an der Universität Konstanz. In einem Projekt, das der Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“ fördert, untersucht sie die soziale Integration in ausgewählten Nachbarschaften der Städte Konstanz und Kreuzlingen: Inwieweit beeinflussen die unmittelbare Umgebung und sich daraus ergebende Kontaktmöglichkeiten, welche sozialen Netzwerke Migranten aufbauen? Was haben diese Netzwerke wiederum damit zu tun, wie sehr die Menschen sich mit dem Einwanderungsland identifizieren?

Akteure

Das Netzwerk Integrationsforschung Baden-Württemberg veranstaltet die Tagung in Kooperation mit dem Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“ der Universität Konstanz. Träger des Netzwerks, in dem sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über die Themen Migration und Integration austauschen, sind das Ministerium für Integration des Landes Baden-Württemberg und SWR International.

Programm und weitere Informationen unter: www.exc16.de

Foto: Uni Konstanz

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