Teile der historischen Stadtmauer auf der Oberen Laube entdeckt

Konstanz. Bei den Bauarbeiten in der Konstanzer Laube stießen die Straßenbauer auf ein Stück historische Stadtmauer. Die Bauarbeiten verzögerten sich dadurch bisher nicht. Der erste Teilabschnitt der Straße soll bis Weihnachten fertig sein. Das teilte die Stadt mit.

Mauerreste an unerwarteter Stelle

Bei den Bauarbeiten auf der Oberen Laube wurden Teile der historischen Stadtmauer freigelegt. Es handelt sich dabei um die Wassergrabenmauer aus dem 15./16. Jahrhundert, die zur Sicherung der Böschung dienen sollte. Archäologin Caroline Bleckmann vom Landesamt für Denkmalpflege erwartete zwar, dass Reste der Mauer im Bereich der Oberen Laube zu finden sein müssen, allerdings nicht an dieser Stelle.

Mauerkanten freilegen

Insgesamt hat die Mauer eine Tiefe von mindestens zwei Metern und wurde bisher auf einer Länge von ca. 300 Metern freigelegt. Die volle Breite der Mauer kann allerdings erst einen halben Meter tiefer abgeschätzt werden. Nun sollen die Mauerkanten freigelegt und vermessen werden. Anschließend wird ein Teil der Mauer abgetragen, sodass die Obere Laube wie geplant angelegt werden kann.

Wetter sorgt für Verzögerung

Die Freilegungs- und Vermessungsarbeiten sollen nach Auskunft der Stadt bestmöglich in den Bauablauf integriert werden. Das sagte Peter Martin vom Tiefbauamt. Bisher halten sich die Verzögerungen durch den historischen Fund in Grenzen, das Problem ist derzeit viel mehr das Wetter. Planmäßig sollen die Bauarbeiten auf der westlichen Straßenseite (Paradiesseite) bis Weihnachten abgeschlossen sein.

Foto: Stadt Konstanz

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