Test für WM und Olympia 2012

Überlinger erfolgreich erfolgreich in Südamerika

Überlingen (max) Während gerade noch die Eissurfer vor der Reichenau unterwegs waren, sind Überlinger Segler bereits bei der Südamerikanischen Meisterschaft der Starboote an den Start gegangen. Bevor die Nachwuchshoffnungen Matthias Miller und Benedikt Wenk (im Bild rechts) vom Bodensee-Yacht-Club Überlingen Kurs Richtung Olympia 2012 in London nehmen möchten, messen sie sich Anfang Januar mit den besten Starbootseglern bei der WM in Rio de Janeiro.

Vorbereitung für heute beginnende WM

Bei der südamerikanischen Meisterschaft 2009 in Rio de Janeiro traten 76 Teams aus 14 Nationen an, darunter sieben Weltmeister. Auch vier Segler aus dem Bodensee-Yacht-Club Überlingen (BYCÜ) nahmen den weiten Weg auf sich und nutzten die Meisterschaft als Vorbereitung für die Anfang Januar stattfindende Weltmeisterschaft im renommierten Yacht Club Rio de Janeiro.

Überlinger haben Olympiade 2012 im Blick

Dr. Hubert Merkelbach vom BYCÜ segelte mit dem Vorschoter (Frithjof Kleen aus Berlin) und dem geliehenen Boot vom Nationalmannschaftsmitglied Alex Schlonski, der wegen einer Prüfung nicht teilnehmen konnte. Daneben waren die Nachwuchshoffnungen des BYCÜ, Matthias Miller und Benedikt Wenk, mit am Start, welche sich Hoffnungen auf einen Start bei der Olympiade 2012 in London machen. Ingo Schappeler komplettierte das BYCÜ-Team als Vorschoter von Hubert Rauch.

Schlechte Wasserqualität in der Bucht von Rio

In den drei Renntagen zeigte sich das Revier für die Weltmeisterschaft im Januar 2010 (2.01.2010-23.01.2010 in vor Rio de Janeiro) von seiner tückischen Seite. Stark drehende Winde sowie extreme Strömungen machen dieses Revier zu einem taktisch sehr anspruchsvollen Revier: Wind zwischen 1 und 3 Bft, hohe Welle, Temperaturen um die 35-40 Grad, teils kräftige Strömung und eine sehr starke internationale Konkurrenz. Die Gezeiten machen sich dort sehr stark bemerkbar und mit den wechselhaften winden kann dies schnell über Sieg oder Niederlage entscheiden. Hinzu kam noch die unregelmäßige Welle aus Wind und Stromrichtung, welche zusätzlich noch große Atlantikwellen aus entfernten Stürmen mit sich brachte. Benedikt Wenk berichtet, dass die Wasserqualität in der Bucht von Rio wirklich sehr schlecht ist und man leider die Stromkanten an dem dreckig, braunen Wasser mit lauter Müll und Gerümpel darin erkennen kann. Dies verlangt auch nach einem langen Segeltag noch ein ausführliches Reinigen des Bootes. Meist hat die Dämmerung schon begonnen, wenn die Boote in die Bucht von Rio zurück kommen, doch das Panorama lässt die Teilnehmer dann doch schnell die Müdigkeit vergessen.

Überlinger segelten auf Rang 19

Am Ende erzielten Matthias Miller und Benedikt Wenk einen ausgezeichneten 19. Platz. Dr. Merkelbach kam mit Frithjof Kleen auf den 21. Platz und Hubert Rauch mit Ingo Schappeler auf einen respektablen 36. Platz. Am 10. Januar brechen die Segler dann wieder vom Bodensee nach Rio de Janeiro auf, damit sie um den Weltmeistertitel kämpfen können.

Foto: Wenk/Bericht: Pfeiffer

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