Theater Konstanz beendet Spielzeit Borderline. Deutsche Heimat – Schweizer Berge am Sonntag mit Pro.log

Christoph Nix zieht BilanzKonstanz. Am Tagen wie diesen schaut das Theater Konstanz zurück. Die Spielzeit 2012/2013 „Borderline. Deutsche Heimat – Schweizer Berge“ am Theater Konstanz geht zu Ende. Deswegen gibt es eine Rückschau beim letzten „Pro.log“ der Spielzeit. Das Theater bittet dazu am Sonntag, 14. Juli, ab 18 Uhr in kühle Foyer des Stadttheaters. Der Eintritt zur Session ist frei. 

Deutsch-Schweizer Bilanz

Um Heimat diesseits und jenseits der Grenze, um Klischees, Stereotypen und Ressentiments zwischen Deutschen und Schweizern ging es in der zu Ende gehenden Spielzeit, die unter dem Motto „Borderline. Deutsche Heimat – Schweizer Berge“ stand. „Wie nehmen Schweizer die Deutschen wahr und umgekehrt? Wo ist die Grenze auch Ausdruck von mentalen Grenzen? Und wie viele Gemeinsamkeiten gibt es beiderseits des Zolls?“ waren einige der Fragen, die das Theater stellte.

Reaktionen der Zuschauer

Hat die Spielzeit Antworten geliefert, fragt jetzt das Theater? Neue Fragen aufgeworfen? Was hat die Zuschauer berührt, bewegt und begeistert, auf was hätten Sie gerne verzichtet? Was hat gefehlt? Die Ausfuhrscheine sind geblieben und die Berge auch.

Lob und Tadel gewünscht

Die letzte Ausgabe des „Pro.log“, einer Veranstaltung der Theaterfreunde e.V., hält Rückschau auf die vergangene Spielzeit. Gemeinsam mit dem Team um Intendant Christoph Nix wird Bilanz gezogen, und das Publikum ist eingeladen, Fragen zu stellen, Meinungen zu äußern, zu loben und zu kritisieren. Der „Pro.log“ findet am Sonntag, 14. Juli im Foyer des Stadttheaters statt, Beginn ist um 18 Uhr.

Performance gesprochener Worte

Im Anschluss folgt das Gastspiel „Bern ist überall“. Dem Wort eine Bühne: Das ist die Idee von „Bern ist überall“. Im Zentrum des Programms stehen drei Autorinnen und sieben Autoren, die das gesprochene Wort als eine Art Performance zusammen mit Akkordeon, Bass oder Perkussion darbieten (mit im Team: Beat Sterchi, dessen bekanntestes Werk der Roman „Blösch“ ist). Meistens tritt „Bern ist überall“ in einer Vierergruppe auf – so auch in Konstanz. Hier sind dabei: Antoine Jaccoud (Schweizer Filmpreis 2013 in der Kategorie Bestes Drehbuch), Guy Krneta (Welti-Preis 2003), Gerhard Meister (Schweizer InnovationsPreis der ktv 2002), und Christian Brantschen mit seinem Akkordeon.

Spachkonzert beginnt um 20 Uhr

Wer das außergewöhnliche Sprachkonzert in Form einer Kammerjazzformation miterleben will ist am Sonntag dann ebenfalls im Foyer des Theaters richtig: Beginn ist um 20 Uhr. Karten für den kostenpflichtigen Teil des Sonntagabends gibt es an der Theaterkasse.

Foto: Theater Konstanz Ilja Mess

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