Überlingen großartiger Gastgeber für Landesgartenschau 2020

Morgen informieren Oberbürgermeisterin und Planstatt Senner über Chancen

Überlingen (wak) Am Tag, an dem die Landesregierung Baden-Württemberg die Landesgartenschau 2020 nach Überlingen vergeben, sieht Oberbürgermeisterin Sabine Becker in erster Linie die Möglichkeiten, die sich der Stadt eröffnen. „Ich freue mich riesig über diese Entscheidung, da sie für unsere Stadt eine große Chance darstellt, unsere Park- und Uferlandschaft vorausschauend und konsequent weiterzuentwickeln und sich zweifellos positiv auf das Wir-Gefühl in der Region Bodensee auswirkt“, sagte Oberbürgermeisterin Sabine Becker.

Chance nach der  Absage der IGA 2017

Für die Stadt Überlingen war die Absage der Internationalen Gartenbauausstellung  IGA 2017, an der Städte wie Konstanz und Friedrichshafen die Lust verloren hatten, ein schwerer Schlag gewesen.  Darauf hin hatte sich die Stadt entschlossen,  es auf eigene Faust zu probieren und sich als Austragungsort für eine Landesgartenschau beworben. Seit Dienstag weiß Überlingen, dass die Bewerbung erfolgreich war.

Bodensee Stadt stellt sich für 2020 auf

Am Donnerstag wird sie gemeinsam mit Bürgermeister Ralf Brettin, Thomas Vogler, Leiter der Abteilung Grünflächen, Umwelt und Forsten, Thomas Götz, Geschäftsführer der Kur und Touristik Überlingen GmbH, und Landschaftsarchitekt Johann Senner, Planstatt Senner, Überlingen, über die die Bedeutung und Chancen, die die Landesgartenschau mit sich bringt, eingehen. Auch der CDU-Landtagsabgeordnete Ulrich Müller war gestern voll Begeisterung. „Die vom Kabinett getroffene Entscheidung, die Landesgartenschau 2020 nach Überlingen zu vergeben, war goldrichtig. Gartenschauen sind nicht nur ein einmaliges Naturerlebnis für jede Stadt, sondern auch ein gesellschaftliches Highlight, das über Jahre nachwirkt“, sagte Müller. Überlingen werde für Einheimische und Touristen ein unvergesslicher Gastgeber sein. Das Versprechen einlösen muss allerdings nicht Müller, sondern 2020 die Stadt.

Auch Ulrich Müller sieht im Event vor allem Chancen

Landesgartenschauen und Grünprojekte seien seit über 25 Jahren ein Instrument des Landes, Städte und Gemeinden auf dem Weg zu mehr Grün, mehr Natur und mehr Naturerlebnis zu unterstützen. „Gerade für Überlingen ist die Entscheidung eine Landesgartenschau ausrichten zu können, besonders wichtig, so Müller. „Mit einem stimmigen und absolut überzeugenden Konzept konnte Überlingen und seine herrliche Lage am Bodensee die Jury und die Kabinettsmitglieder überzeugen.“ Müller weiter: „Die großen Herausforderungen, in Verbindung mit den Landesgartenschauen stehen werden wir meistern und die Chance für die Stadt aber auch die gesamte Region nutzen“, betonte Müller. Die Stadt erhält eine Förderung vom Land in Höhe von fünf Millionen Euro. Die Stadt hofft auf Sponsoren und wird, um das Projekt stemmen zu können, wohl einen harten Sparkurs fahren müssen. Das sagte die Überlinger Oberbürgermeisterin gestern.

Foto: Archiv wak

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