Um halb elf flüchtete der Taximörder vom Bodensee aus der Psychiatrie

Gefährlicher Verbrecher spricht schlecht deutsch – Er trug zuletzt Badeschlappen

Konstanz/Wiesloch/Rhein-Neckar-Kreis. Die Ermittler haben noch keine Spur von Andrej Welz. „Über die genaue Fluchtrichtung des Welz ist bis dato nichts bekannt“, heißt es in der zweiten Mitteilung, die die Staatsanwaltschaft Konstanz sowie die Polizeidirektionen Friedrichshafen und Konstanz verschickt haben. Welz entwich offenbar gegen 10.30 Uhr aus der Forensik des psychiatrischen Zentrums PZN Heidelberg-Wiesloch. 

Die Beschreibung des Täters

Um 14.17 Uhr veröffentlichten Polizei und Justiz ein Foto des Gesuchten sowie folgende Personenbeschreibung: Andrej Welz ist 179 cm groß, 29 Jahre alt, schlank, er hat dunkelblonde glatte Haare („Geheimratsecken“), rundes Gesicht, grüne auffällige Augen. Er wird beschrieben als osteuropäische Erscheinung. Er spricht deutsch mit Akzent, außerdem russisch und englisch.

Bekleidet war Welz bei seiner Flucht mit einem weißen T-Shirt, grauer Trainingshose sowie Badeschlappen.

Fahndungsfoto: Staatsanwaltschaft und Polizei

 

2 Kommentare to “Um halb elf flüchtete der Taximörder vom Bodensee aus der Psychiatrie”

  1. TB
    7. Mai 2011 at 16:58 #

    Gut, daß unsere Täterversteherjustiz ihm während des Prozesse erlaubt hat, seine Privatsphäre mit einer albernen Sturmmütze zu schützen. Man muss ja nicht unbedingt wissen, wie der Typ aussieht. Es reicht ja ein netten Konfirmandenfoto. Auch echt knorke, daß man einem Täter ein Leben in einer Freizeiteinrichtung ermöglicht, aus der er nach Belieben herausspazieren kann.

  2. nothelfer
    8. Mai 2011 at 18:09 #

    Kann TB nur Recht geben. Alleine die Sturmhaube im Prozess war ein Skandal; wohl einmalig in der dt. Justizgeschichte. Wie kann man so etwas zulassen? Und nun das. Alleine daran dass er fliehen konnte, kann man sehen wie gut es ihm in der Psyhiatrie geht bzw. ging. Klassiker; Geht auf`s WC und ist weg. Toll. Unverständlich war schon, dass ihm verminderte Schuldfähigkeit bescheinigt wurde. Meiner Meinung nach hatte er die volle Einsichtsfähigkeit in das Unrecht der Tat und nach dieser Einsicht zu handeln. Die verminderte Schuldfähigkeit hat ihn als weiteren Bonus, trotz der Grausamkeit der Taten (besondere Schuld), dann auch noch vor der anschließenden Sicherungsverwahrung bewahrt. Dank des äußerst großen Engagements des medienliebenden Anwalts zwei Fliegen mit einer Klappe. Jetzt die Flucht. Ein weiterer Skandal. Wie kann denn das passieren? Daran kann man sehen, dass er sich in einer Art Erholungsheim befand. Unfassbar!

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