Umweltminister Franz Untersteller besucht Öko-Camper in Konstanz

Ecocamping Pioniere in Dingelsdorf – 240 Campingplätze in fünf Ländern

Konstanz. Nachhaltiger Tourismus hat Zukunft: Franz Untersteller, Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, informiert sich über Ecocamping am Beispiel des Dingelsdorfer Campingplatzes Klausenhorn. Camper sind nicht nur gesellige Menschen, sie achten auch auf die Umwelt. Solarkocher und Gründächer sind hier Standard – so wie auf mittlerweile 240 Campingplätzen in fünf Ländern.

Campingplatz Klausenhorn zählt zu den Pionieren

Der direkt am See gelegene Campingplatz Klausenhorn bei Dingelsdorf hat landschaftlich einiges zu bieten, davon kann sich jeder Besucher selbst ein Bild machen. Aber nicht nur ein schöner Ausblick, sondern auch Umweltschutz, Qualität und Service werden hier großgeschrieben. Davon konnte sich der neue Umweltminister von Baden-Württemberg, Franz Untersteller (Grüne) nun selbst überzeugen: Seit über einem Jahrzehnt schon und als einer der ersten Plätze überhaupt trägt der kommunale Campingplatz die Ecocamping Auszeichnung.

Camper von Nachhaltigkeit begeistert

Bei seinem Antrittsbesuch in Konstanz hat der Umweltminister den Campingplatz Klausenhorn besichtigt, um sich selbst über die Zusammenarbeit von Campingplatz und der Auszeichnung für Campingplätze zu informieren. „Camper sind naturverbundene Menschen, Umweltschutz und Nachhaltigkeit auf dem Campingplatz sind für sie wichtige Kriterien. Ecocamping unterstützt und fördert diesen Gedanken bei Gästen und Platzbetreibern“ so der Umweltminister.

Campingplatz mit eigenem Backhaus

Zusammen mit dem Landtagsabgeordneten Siegfried Lehmann (Grüne) besuchte er den Campingplatz und ließ sich von Wolfgang Pfrommer (stellvertretender Geschäftsführer Ecocamping e.V.) und Klaus Engelmann,  Mitarbeiter der Tourist-Information Konstanz GmbH, die umgesetzten Projekte zeigen. Zusammen haben sie das Backhaus und ein Vogelstimmenrad besichtigt sowie dem Minister die Solarkocher gezeigt, die die Gäste kostenlos nutzen können. Und der Minister legte selbst Hand an: Er hat einen neuen Baum auf dem Dorfplatz des Campingdorfs gepflanzt.

Campinglandschaft wird ökologischer

Das passt ins Konzept: In Kooperation mit Ecocamping wurde der ganze Platz 1998 ökologisch saniert, Solar- und Photovoltaikanlagen installiert, eine Seewasserversorgung für das Sanitärgebäude entwickelt und Gründächer und eine Wertstoffinsel eingerichtet. „Ecocamping e.V. und den Campingplatz Klausenhorn verbindet eine extrem erfolgreiche Zusammenarbeit“, so Wolfgang Pfrommer. „An diesem Campingplatz hat sich das Modell Ecocamping maßgeblich mitentwickelt. Mittlerweile ist es in fünf Ländern auf rund 240 Campingplätzen eingeführt worden.“ Das Engagement wirke sich aus: „Die Campinglandschaft in Deutschland und Mitteleuropa hat sich bereits jetzt sehr ökologisch und nachhaltig ausgerichtet“.

Schminken mit Blüten

Dabei haben die Campingplätze den Gast immer im Blick und sind bestrebt, die Urlaubsqualität stetig zu steigern. Hilfreich ist hierfür eine naturnahe Freizeitgestaltung, die von Ecocamping unterstützt wird, heißt es in einer Mitteilung von Ecocamping. Ganz im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung ermöglichen besondere Angebote, der Natur auf die Spur zu kommen. Ein Beispiel: Umweltminister Franz Untersteller und Landtagsabgeordneter Siegfried Lehmann haben auf dem Campingplatz Klausenhorn beim Blütenschminken für Kinder zugesehen – das Blütenschminken vereint die kindliche Entdeckerlust und den Reichtum der Bodenseeflora und ermöglicht einen tiefen Einblick in die Schatzkiste der Natur.

Hier geht es zu Infos zu Ecocamping.

Hier gibt es Infos über den Campingplatz Klausenhorn.

 

 

 

 

Fotos: Ecocamping

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