Unwetter richtete Millionenschaden im Kreis Konstanz an

Ausmaß des Unwetters mit starkem Hagel vom 13. Juli beträchtlich – 10.000 Hektar Kulturen zerstört

Landrat Frank HämmerleKonstanz. Als am vergangenen Mittwoch schwere Gewitter über die Region „Westlicher Bodensee“ hinweg zogen, haben sie schwere Verwüstungen hinterlassen. Das Unwetter traf die Gemeinden Hohenfels, Mühlingen, jeweils den nördlichen Teil von Stockach, Eigeltingen sowie Engen, in denen es hagelte. Insgesamt ist ein Schaden in Höhe von mehreren Millionen Euro entstanden. Das teilte das Landratsamt jetzt mit.

Zwei Regionen von Hagelschlag betroffen

In den Gemeinden Hohenfels und Mühlingen seien die gesamten landwirtschaftlichen Nutzflächen betroffen. Der Schaden grenze nahezu an einen Totalausfall. Auch in der Gemeinde Tengen mit den Teilorten Uttenhofen, Talheim und Wiechs a. R. gebe es eine „erhebliche Schadensbilanz“. Der Konstanzer Landrat Frank Hämmerle hat das Landwirtschaftsamt in Stockach gebeten, eine amtliche Schadensfeststellung durchzuführen. Sie liegt jetzt vor.

Teilweise Totalschaden auf Feldern

Von der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche im Landkreis Konstanz mit 33.655 Hektar waren vom Hagel insgesamt 15.600 Hektar betroffen. Das entspreche 46 Prozent der Fläche, die mehr oder weniger stark in Mitleidenschaft gezogen worden seien. Das Ausmaß der Schäden in den landwirtschaftlichen Kulturen der betroffenen Gemeinden sei ganz unterschiedlich – es reiche je nach Lage des Feldes und der Kulturen von 0 bis 100 Prozent.

Finanzieller Schaden in Millionenhöhe

Das Amt für Landwirtschaft in Stockach schätzt, dass von den 15.600 Hektar sind ca. 10.000 Hektar zerstört. „Der finanzielle Schaden für die betroffenen Landwirte geht in die Millionen“, so das Landratsamt. Der Erste Landesbeamter Philipp Gärtner sagte: „Ich bin sehr betroffen über die dramatischen Schäden, die die Landwirte durch das Unwetter erlitten haben.“

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