Verbot von Feuerwerkskörpern an Silvester in der Konstanzer Altstadt

Feuerwerk 20131108_214807Konstanz. Zwischen Rheinsteig und Schweizer Grenze, Laube und Konzilstraße sind Silvesterfeuerwerke verboten. Das Verbot gilt somit in weiten Teilen der Altstadt. In der Vergangenheit hatten Silvesterraketen teilweise verheerende Brände in Altstädten verursacht. Auch in Konstanz war das der Fall. Die Stadt hat darauf reagiert und private Feuerwerke in der Altstadt verboten. Einschränkungen gibt es an Silvester und Neujahr auch in den übrigen Stadtteilen.

 Hier gilt das Feuerwerksverbot

In weiten Teilen der Altstadt dürfen an Silvester keine Feuerwerkskörper gezündet werden. Entsprechend des Beschlusses des Gemeinderats vom 24.03.2011 hat die Stadt Konstanz eine Allgemeinverfügung erlassen, wonach das Abschießen und Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen (insbesondere Feuerwerkskörpern) der Kategorie II (Kleinfeuerwerk, z.B. Raketen, Schwärmer, Knallkörper, Batterien etc.) über das vom 02. Januar bis 30. Dezember bestehende gesetzliche Abbrennverbot hinaus auch am 31.12.2013 und am 01.01.2014 in Teilen der Altstadt verboten ist. Das Verbotsgebiet wird umgrenzt von Rheinsteig im Norden, Konzilstraße, Fischmarkt, Bahnhofplatz im Osten, Landesgrenze im Süden und den Straßen „Zur Laube“, „Obere und Untere Laube“ im Westen, einschließlich der jeweiligen öffentlichen Verkehrsfläche. Ebenfalls zum Verbotsgebiet gehört die Umgebung des Konzilgebäudes (einschließlich Schiffslände und Gondelehafen).

Verbot auch vor Fachwerkhäusern

Das Bürgeramt weist über diese besondere Regelung hinaus auf die allgemein bestehenden Einschränkungen für Feuerwerkskörper hin, die in allen Stadtteilen gelten. Danach ist das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie Reet- und Fachwerkhäusern verboten.

Gefahr für mittelalterliche Häuser

Die historische Altstadt, insbesondere der Obermarkt, die Marktstätte, der Stephans- und Augustinerplatz sowie der Fischmarkt, wird in jeder Silvesternacht von vielen Menschen besucht, um den Jahreswechsel zu feiern. Dabei wurden, wie die Stadt weiter mitteilt, in früheren Jahren eine Vielzahl von pyrotechnischen Gegenständen der Klasse II (Kleinfeuerwerke z.B. Raketen, Schwärmer, Knallkörper, Batterien etc.) abgefeuert und abgebrannt. Leider kam es dabei auch immer wieder zu einem leichtfertigen Umgang mit diesen pyrotechnischen Gegenständen und zu einem erheblichen Gefahrenrisiko für Personen, insbesondere aber auch für die mittelalterliche Bausubstanz der Altstadt.

Bewohner erleichtert

Angesichts dieser Erfahrungen und aufgrund der Exposition der angrenzenden Häuser hat das Bürgeramt Ende 2010 erstmalig für den mittleren Bereich der Altstadt eine Verbotsanordnung getroffen. Dies wurde von den Bewohnern positiv aufgenommen und von der Bevölkerung weitestgehend beachtet. Im Nachhinein wurde dann überprüft, inwieweit für die Zukunft eine Ausdehnung des Sperrgebietes erforderlich und sinnvoll ist. In der Gemeinderatsitzung am 24.03.2011 wurde beschlossen, die gesamte Altstadt einschließlich Stadelhofen und das Areal um das Konzil in das Verbotsgebiet mit aufzunehmen. Die Gebietsabgrenzung wurde mit Vertretern der Feuerwehr, der Polizei, des Baurechts- und Denkmalschutzamtes und des Bürgeramtes festgelegt.

Geldbuße bei Missachtung

Wer diese Verbote missachtet, muss mit einer Geldbuße rechnen. Diese kann im Einzelfall bis zu einer Höhe von 50.000 Euro festgesetzt werden. Die Ausführliche Begründung des Feuerwerksverbots sowie ein Lageplan mit der Kennzeichnung des betroffenen Gebiets ist im Internet unter www.konstanz.de einzusehen.

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Ein Kommentar to “Verbot von Feuerwerkskörpern an Silvester in der Konstanzer Altstadt”

  1. Günter Peschel
    28. Dezember 2013 at 20:28 #

    Diesen Beschluss, den kann man nur begrüssen. Es macht keinen Sinn aus Jucks und Tollerei Feuerwerkskörper zu zünden und damit eine Stadt in Schutt und Asche zu legen – da hört der Spass auf.
    Der Redaktion für 2014 viel Berichte und auch viel Erfolg.

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