Verletzter Taucher von Überlingen nach Stuttgart geflogen

Druckkammer im Helioshospital Überlingen revisionsbedingt außer Betrieb

Überlingen (wak) Erneut ist ein Taucher bei einem Tauchgang im Überlinger See verletzt worden. Der Unfall passierte am Samstag. Ein Hubschrauber flog den Tauchschüler nach Stuttgart ins Druckkammer-Centrum.

Tauchunfall in 31 Meter Tiefe

Der Tauchunfall ereignete sich im Bodensee vor Überlingen. Eine Vierergruppe mit Tauchern aus dem Stuttgarter Raum hatte, wie die Polizei berichtete, um die Mittagszeit einen Ausbildungstauchgang im Bodensee begonnen. Gemeinsam tauchte die Gruppe in zwei Zweier-Teams ab, wobei bei die Tauchschüler von einem Tauchlehrer oder Tauchlehrer-Assistent begleitet wurden. In etwa 31 Meter Wassertiefe bekam einer der Tauchschüler Probleme. Der Tauchlehrer-Assistent übernahm den Taucher und leitete mit diesem den Aufstieg ein. Während des Aufstiegs ließ der Tauchlehrer-Assistent den Verunfallten dann alleine schnell nach oben aufsteigen. An der Oberfläche angekommen, rief der Verunfallte um Hilfe. Der Verunglückte wurde von einem von der Tauchschule bereit gehaltenen Sicherheitsteam bis zum Eintreffen der Rettungskräfte mit Sauerstoff erst versorgt.

Überlinger Druckkammer außer Betrieb

Ein DLRG Boot brachte den Mann zum Landungsplatz Überlingen, wo ihn ein Notarzt zunächst zur stationären Aufnahme ins Helioshospital Überlingen einwies. Da die Druckkammer revisionsbedingt nicht eingesetzt werden konnte und sich die Beschwerden des Tauchers im Laufe der Behandlung verschlimmerten, ist der Verletzte mit einem Hubschrauber ins Druckkammer-Centrum nach Stuttgart verlegt worden. Die Ermittlungen der Wasserschutzpolizei zur Unfallursache dauern an.

Archivfoto: Der Bodensee vor Überlingen ist ein beliebtes Tauchrevier. Viele Tauchergruppen steigen ab. Immer wieder kommt es bei Tauchgängen zu Unfällen, bei denen Taucher verletzt werden oder sogar tödlich verunglücken. Der vorläufig letzte passierte am Samstag, 28. August. /wak

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