Wahlkampf in Konstanz: Integration, Teilhabe, Zugehörigkeit

Gesprächsrunde mit Landtagskandidaten in der Sozialen Stadt am Aschermittwoch

Konstanz. Im Quartier Berchen-Öhmdwiesen ist der Migrantenanteil besonders hoch. „Wer will was und wer meint wen?“, fragen Luigi Pantisano Quartiersmanager in der Sozialen Stadt und Katrin Muckenfuss, die interkulturelle Elternarbeit betreibt, die Konstanzer Landtagskandidaten. Die Gesprächsrunde Gemeindehaus der Evang. Johannesgemeinde, Karlsruherstraße 10, beginnt um 18 Uhr.

Quartiersbewohner sind herzlich eingeladen

Das Quartierszentrum Berchen-Öhmdwiesen hat zu einer Gesprächsrunde mit den Kandidatinnen und Kandidaten eingeladen. Sie sollen über ihr Verständnis von Integration sprechen und haben Gelegenheit, Ziele und gesellschaftspolitische Programmpunkte ihrer Parteien vorzustellen. Die Veranstaltung steht allen interessierten Anwohnern offen – unabhängig von ihrer Herkunft und Wahlberechtigung. So steht es in der Einladung. Alle sind eingeladen Fragen zu stellen, Kritik zu äußern und zu diskutieren.–„Bilden Sie sich eine Meinung oder sagen Sie ihnen Ihre“, heißt es in der Einladung, auf der Schlagworte wie Integration, Teilhabe, Zugehörigkeit stehen. Moderator sind Luigi Pantisano (Quartiersmangement, Orplan) und Katrin Muckenfuss (Interkulturelle Elternarbeit, WiZiK e.V.). Der Eintritt ist selbstverständlich frei. Veranstalter und nähere Informationen: Quartierszentrum Berchen-Öhmdwiesen, Tel: 8020737 oder 8020738.

Foto: Susanne Berghoff PIXELIO www.pixelio.de

23 Kommentare to “Wahlkampf in Konstanz: Integration, Teilhabe, Zugehörigkeit”

  1. Patrick Brauns
    25. Februar 2011 at 08:30 #

    Was will uns das Bild zu diesem Artikel wohl sagen? Trifft man so verschleierte Frauen im Berchengebiet, sind sie gar typisch für das Viertel? Müssen „Symbolbilder“ Klischees fördern?

  2. wak
    25. Februar 2011 at 09:22 #

    Das Foto hat seinen Zweck erfüllt, es machte aufmerksam. Der Beitrag wurde beachtet. Der Content wahrgenommen. Mehr war nicht beabsichtigt. That’s Journalism.

  3. Patrick Brauns
    25. Februar 2011 at 10:08 #

    Das funktioniert nur so lange, bis die Leute merken, dass die Bilder nur Aufmerksamkeit erregen, ohne mit dem Inhalt etwas zu tun zu haben. Ich mache aber mal ein paar Vorschläge für weitere Illustrationen nach dieser Logik ;-)

  4. wak
    25. Februar 2011 at 10:34 #

    Sorry, das Foto hat sehr wohl mit dem Thema zu tun. Es symbolisiert Fremdheit und die tiefe Kluft. Im Bereich Berchen-Öhmdwiesen wohnen Menschen, die die deutsche Sprache nicht sprechen und denen die westliche Kultur fremd ist. Manche können weder Rad fahren noch schwimmen – weil sie es niemals gelernt haben. Ich achte sehr wohl darauf, dass der Content der Aufmachung und Illustration entspricht. Ohne Visualisierung werden Texte auch online nicht beachtet.

  5. Lothar Herzog
    25. Februar 2011 at 11:47 #

    Welchen Anreiz haben die Immigranten ( richtigerweise ) die
    deutsche Sprache zu lernen.
    Gar keinen. Nehmen wir zum Beispiel die Arbeitsagentur. Hier
    liegen die Anträge in den verschiedensten Sprachen aus. Kein
    Land der Welt leistet sich solch einen Luxus.
    Wenn Sie mal recherchieren was wir an EURO für Sprachkurse
    ausgeben. Größtenteils umsonst.
    Nicht fördern. FORDERN. FORDERN. FORDERN.

  6. Bruno Neidhart
    25. Februar 2011 at 13:21 #

    Ich glaube ebenso wie Patrick Brauns, dass die Ikongrafie hier nicht kompatibel mit dem Stadtgebiet „Berchen“ ist – bei aller Multikulturalität. Sie ist im Prinzip auch nicht gültig für das ganze Deutschland, allenfalls für gewisse Stadtteile von Grossstädten, und da auch nur sehr bedingt. Man kann sich durchaus eine nicht so reisserische „Visualisierung“ vorstellen, um dem Thema der „Gesprächsrunde“ in der Evangelischen Johannesgemeinde gerecht zu werden. Für alle dort Wohnenden kann das gewählte Bild sogar ein Affront bedeuten.

  7. Kalle Blomquist
    25. Februar 2011 at 15:21 #

    „Im Bereich Berchen-Öhmdwiesen wohnen Menschen, die die deutsche Sprache nicht sprechen und denen die westliche Kultur fremd ist…“

    Soso. Mir kommen die Tränen. Offensichtlich reichen aber die Sprachkenntnisse locker aus, um allerlei Transferleistungen zu kassieren. Außerdem: So fremd wird ihnen unsere Kultur des ständigen Gebens ohne Gegenleistungen auch nicht sein.

    Aber schön, daß es einen mit Steuergeldern finanzierten „Quartiersmanagager“ gibt, der sich um Leute kümmert, die außer mit dem monatlichen Fürsorgescheck nichts mit diesem Staat zu tun haben wollen.

    Schon erstaunlich, was für enorme Gelder diese Integrations- und Sozialindustrie verschlingt und wie viele Menschen von diesem System inzwischen profitieren. Irgendwie müssen ja diese ganzen Soziologen, Sozialarbeiter, Integrationsbeauftragten, Gleichstellungsbeauftragten, Förderer, Streetworker und Berufsversteher beschäftigt werden. Kostet alles Geld, bringt keinen Mehrwert! Wähend der anständige steuerzahlende Bürger immer mehr zur Kasse gebeten wird, bekommen diejenigen die Kohle ohne Ende hinterhergeworfen, die es am wenigsten verdient haben!

    Jahrzehntelang wurde ein Sozialprojekt nach dem anderen aus der Taufe gehoben und mit viel Geld finanziert. Hinter jeder benachteiligten Gruppe wurde eine neue entdeckt. Unsummen wurden investiert udn gebracht hat es nichts. Man könnte also so langsam mal damit beginnen, damit aufzuhören.

    Denn wer will, der kann! Auch ohne Förderung mit Steuergeldern! Und wer nicht will, hat hier nichts verloren. Von Unwilligen haben wir schon genug. Deutschland das Weltsozialamt Nummer eins!

    Der Ingenieur aus Istanbul wird hier nicht her kommen. Denn unser Staat stiehlt ihm in Form von Steuern und Abgaben dann mehr als das halbe Gehalt. Dafür verlässt er doch nicht seine Heimat, seine Familie und seine Freunde. Aber der ungelernte Sozialhilfeempfänger aus Anatolien, der kommt gerne hierher. Dafür, daß er hier genauso nichts tut, bekommt er als Belohnung das 15fache an staatlicher Unterstützung, als in seiner Heimat. Und noch eine kostenlose Arztversorgung. Seine Familie auch. Das ist doch krank! Und dann werden auf solche Leute auch noch Heerschaaren von Sozialarbeitern angesetzt. Die sollen ihn dann zum Arbeiten bewegen?

    Über Integration braucht man nicht großartig zu sprechen. Sie soll geschehen. Wer das nicht will, nicht kann oder nicht mag, darf gerne wieder nach Hause fahren.

    Ich bin übrigens kein Prophet, wenn ich behaupte, daß an diesem Gesprächsabend über Integration (=“wir fordern, daß …“) keine Schweden, Spanier, Chinesen oder Polen anwesend sein werden.

  8. Patrick Brauns
    25. Februar 2011 at 15:55 #

    Das Bild ist nicht nur unkompatibel mit dem Stadtviertel Berchen, sondern auch mit „Journalism“ – wenn wir mal die Bild-Zeitung außen vor lassen. Es hat soviel mit dem Thema zu tun wie etwa ein Konzentrationslager-Foto bei einem Artikel über Gefängnisse. Das könnte man dann ähnlich legitimieren: Es symbolisiiert Eingeschlossensein und die große Distanz zur freien Gesellschaft …
    Und btw: Meine Kommentare hier werden offensichtlich gelesen, auch wenn meinem Namen die Visualisierung durch ein Portraitfoto fehlt ;-)

  9. wak
    25. Februar 2011 at 16:07 #

    @Patrick Brauns Du profitierst vom Eyecatcher mit. Ich äußere mich zu dem Thema ansonsten nicht mehr weiter.

  10. carlo
    25. Februar 2011 at 23:16 #

    Man kann sich seit einiger Zeit des Eindrucks nicht mehr erwehren, dass mit dieser site bewusst braune Dummschwätscher angesprochen werden sollen. Oder unbewusst? Die Art der Präsentation sowie die Qualität der Ortographie korrespondiert zumindest mit deren Auftritten. Das ist wirklich bedenklich und wird nun evtl. auch gleich wieder gelöscht. Sind die Lieblingspiraten der Herausgeberin so Rechts-affin? Oder müssen die sich gar selbst wehren gegen diese doch sehr diffuse Gemengelage? Fragen über Fragen… Wer’s blickt, klickt weg.

  11. carlo
    25. Februar 2011 at 23:21 #

    Das fehlende h im bewussten Wort schenk‘ ich Euch.

  12. Mickiemaus
    26. Februar 2011 at 09:17 #

    „Braun“?? Was ist das? Wenn besorgte Bürger sich artikulieren? Oder wird mit „braun“ einfach Unangenehmes und alles Nichtlinke beschumpfen? Diese Art der „Argumentation“ ist äußerst primitiv, da es keine ist. Anstatt sich mit dem Problem zu beschäftigen, wird die Nazikeule geschwungen.

    „Wer’s blickt, klickt weg“ ist also ein Denkbefehl? Zum Glück leben wir noch nicht in einer Meinungsdiktatur. Denn eins wird so langsam klar: Die öffentliche Meinung ist nicht die veröffentlichte Meinung. Auch wenn das bestimmte Volkserzieher nicht wahrhaben wollen und nun vor Wut schäumen. Anders kann ich mir Ihren Beitrag nicht erklären. Aber Sie können ja gerne wegklicken. Wer Andere mit Denk- und Sprechverboten belegen will, ist den echten braunen Faschisten so unähnlich nicht und sollte besser an seinem Stammtisch unter Seinesgleichen herumzetern.

    Die beschriebenen Sorgen der Vorkommentierer sind berechtigt. Hoffentlich kommen diese Schreiber zur öffentlichen Diskussion. Denn „die“ Migranten gibt es ja nicht. Ich denke, daß die ehrlichen und fleißigen unter ihnen ebenfalls kein Interesse daran haben, daß die eigenen Landsleute zum schlechten Ruf beitragen.

    Diese Seite ist übrigens gut und eine Bereicherung der Blog- und Presselandschaft hier am See. Und wenn hier Dinge geschrieben werden, die erhabenen Leutchen wie „carlo“ nicht passen, ist das ein Zeichen, daß diese Seite mehr als nötig ist!

  13. Lothar Herzog
    26. Februar 2011 at 09:21 #

    Und immer wieder wenn man die freie Meinungsäußerung
    unterdrücken möchte, wird die braune / Nazikeule geschwsungen.
    Genosse carlo. Nehmen Sie doch mal gezielt Stellung zu den
    Aussagen. Dann können wir Ihnen vielleicht weiterhelfen.
    Mosern kann jeder. Aber so war es in der NS – Zeit. Und so war
    es in der DDR.

  14. wak
    26. Februar 2011 at 10:21 #

    Das Niveau gewisser Kommentatoren erschreckt mich. Hetze statt Aufklärung, Täuschung statt Wahrheit und immer wieder dieselbe Leier aber niemals mit offenem Visier. Wenn Sie den Blog nicht mögen, Herr Carlo, dann bleiben Sie doch einfach weg. Und kommen Sie gut durch den Landtagswahlkampf und den Rest Ihres kleinen Lebens.

  15. Lothar Herzog
    26. Februar 2011 at 10:37 #

    Ich zitieren aus dem Handelsblatt: Europa profitiert vom Islam
    von Thomas Hanke 24.02.2011
    Ohne die islamischen Hochkulturen, die bis Cordoba und Toledo
    reichten, hätte der Westen, der damals im finsteren Mittelalter
    versank, nie das Erbe der klassischen Philosophien antreten können.
    Seine Fortschritte in Medizin, Architektur und Astronomie wären
    langsamer gewesen. Er hötte nicht einmal rechnen gelernt.
    Dieser Autor. Herr Thomas Hanke bekommt nie einen Gehirnschlag.
    Wer kein Hirn hat kann auch so etwas nicht bekommen.
    Mir hat es die Fußnägel hochgerollt. So ein saudummes Gewäsch.
    Und das in einer Zeitung.
    Das ist das heutige Niveau.

  16. Lothar Herzog
    26. Februar 2011 at 13:14 #

    Ich mache mir mal die Mühe und liste einige Aktivitäten auf:
    „Keiner soll sagen können er hätte es nicht gewusst“
    Integrationsaktivitäten des Bundes – Zahlen von der Bundesregierung
    Stand 04.08.2005 / Integrationsaktivitäten
    € 208.000.000 Sprachförderung
    € 14.018.000 Gesellschaftliche Integration
    € 27.900.000 Soziale Beratung
    € 500.000 Integration allgemein
    € 30.000 Interregligiöser Dialog
    € 22.300.000 Sprachförderung BfA ( nur 2004 )
    € 28.000.000 Qualifizierung und Weiterbildung
    und noch viele Kosten!!!
    Insgesamt. Alles für Immigranten. € 842.186.064.60
    Davon sind. Man höre und staune. € 192.000.000 Maßnahmen
    gegen Fremdenfeindlichkeit. Wieviele Sozialschmarotzer haben
    davon gelebt?
    Mich interessiert nur das Endergebnis. Wo ist ein Ziel?
    Das ist alles rausgeworfenes Geld um eine Betreuerindustrie zu
    bezahlen. Denn wenn wir diese Probleme nicht hätten würden
    diese Sozialheinis arbeitslos sein.
    Bitter für Manche.
    Genaue Zahlen kann ich Frau Kässer faxen. Alles ist einsehbar.
    Dies sind Zahlen der Regierung!!!

  17. wak
    9. März 2011 at 21:46 #

    Wenn wir damit diese unsägliche Diskussion beenden könnten, lasse ich Ihren Kommentar trotz Ihrer absurden und unverschämten Unterstellung stehen. Ich weiß zwar nicht, wo Sie politisch stehen. Aber wo ich stehe, scheinen Sie nicht einmal zu ahnen. Ich traue der Community zu, dass sie sich ihr eigenes Urteil bildet. Kommen Sie gut durch den Wahlkampf.

  18. Lothar Herzog
    9. März 2011 at 21:46 #

    Hallo Carlo. Aus Kuba zurück. Neuigkeit von Fidel? Lebt er noch?
    Mensch seid ihr Heinis albern.
    Sie brauchen nicht im WIKI nachschauen. In Deutschland herrscht
    immer noch Demokratie. Willkommen in derselben.

  19. Lothar Herzog
    9. März 2011 at 21:50 #

    Wer kämpft hier mit offenen Visier? Carlo sicherlich nicht.
    Feiglinge verstecken sich hinter einem Pseudonym.
    Aber ihr Gesinnungslumpen kennt ja warscheinlich nicht
    mals Eure eigene Meinung.

  20. carlo
    9. März 2011 at 22:05 #

    Wenn Ihnen denn die Community so wichtig ist, verstehe ich auch Ihre unverschämte Antwort und nehme Ihre nicht ansatzweise ausgesprochene Entschuldigung an. Als Gentleman. Aber das verstehen Sie wohl auch nicht.

  21. Holla die Waldfee
    9. März 2011 at 23:16 #

    Carlo geht nach dem altbewährten Muster vor: Erst werden andere Kommentatoren beschimpft und als Nazis diffamiert, ohne auch nur ansatzweise auf die Inhalte einzugehen. Dann ist der Plattform-Betreiber dran: Ihm wird ebenfalls eine rechte Gesinnung angeheftet. Gleichzeitig werden Forderungen gestellt, wie sich der Betreiber auf seiner eigenen Seite gefälligst zu verhalten hat. Fruchtet das nicht, wird er ebenfalls beschimpft und nebulös bedroht. Hat auch das kein Erfolg, dreht man weiter an der Nazischraube und bezeichnet ihn als dumm. Ist übrigens eine gängige Methode in Diktaturen. Die steckten unliebsame Leute gerne in Irrenhäuser.

    Vor solchen selbsternannten Saubermännern wie carlo kuscht man nicht. Man muss aufstehen und sie in ihre Schranken verweisen! Wehret den Anfängen! Demokratie im Jahr 2011 ist anstrengend. Demokratie bedeutet nicht, ab und zu mal vornehm auf Nazijagd zu gehen. Und Demokratie bedeutet schon lange nicht, nur eine einzige Meinung gelten zu lassen!

    Abgeshen davon macht Frau Kässer einen tollen Job und ihr Blog ist ein Gewinn für unsere Region. Ich kann nur hoffen, daß sie sich nicht von solchen Leuten wie carlo oder diesem ottobauer einschüchtern lässt. Andererseits bleibt es ihr überlassen, was sie auf ihrer eigenen Seite stehen lässt und was nicht. Wenn der eine oder andere Kommentar nicht lange überlebt, haben sich das die Kommentatoren dann selber zuzuschreiben. Wenn aber bei allen Themen, die manchen Leuten nicht passen, die große Nazihatz losgetreten wird und eine gespielte Empörung Frau Kässer unter Druck setzt und sie auch noch beleidigt und bedroht, hört der Spaß auf!

  22. wak
    9. März 2011 at 23:54 #

    @Carlo Wort wie Entschuldigung können Sie doch gar nicht buchstabieren. Ihre Kommentare sind unanständig.
    @Holla die Waldfee Vielen Dank ;)

  23. Integrationsbeauftragte-Verzeichnis
    11. Februar 2013 at 10:26 #

    Boah Carlo komm bloß mal wieder runter!

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