Wie entwickelt sich der Tagestourismus am See?

Politiker fragen – Stuttgart antwortet – FDP-Abgeordneter hakt bei der Landesregierung nach

Hans-Peter Wetzel Bodenseekreis / Kreis Konstanz. Wie entwickelt sich der Tagestourismus am Bodensee und welche Auswirkungen wird der „Automobilsommer 2011“ darauf haben? Das möchte der FDP-Landtagsabgeordnete Hans-Peter Wetzel von der Landesregierung wissen.

125. Geburtstag des Automobils

Nächstes Jahr feiert Baden-Württemberg den 125. Geburtstag des Automobils 125 Tage lang, vom 7. Mai bis zum 10. September. Unter anderem nehmen 40 Museen im ganzen Land an der Aktion teil und die Tourismus-Marketing GmbH Baden-Württemberg macht für das Projekt intensiv Reklame. Wetzel erkundigt sich, ob in diesem Zusammenhang auch der Tagestourismus verstärkt beworben werde. Außerdem fragt er, ob es Prognosen gebe, wie sich dieser Tagestourismus auf den Individualverkehr und die Inanspruchnahme öffentlicher Verkehrsmittel auswirken werde. Wetzel interessiert auch, welche Auswirkungen der Tagestourismus generell auf die Verkehrssituation im Kreis Konstanz und im Bodenseekreis hat, etwa wie hoch der Anteil der Tagestouristen ist, die jährlich mit eigenem Pkw anreisen. Ferner hätte Wetzel gerne allgemeine Daten zum Tagestourismus im Bodenseekreis und im Kreis Konstanz. So fragt der Liberale, welchen Anteil der Tagestourismus am gesamten Umsatz habe, der durch den Tourismus in den beiden Kreisen generiert werde.

Ein Kommentar to “Wie entwickelt sich der Tagestourismus am See?”

  1. Detlev
    15. Dezember 2010 at 01:28 #

    Frage: braucht das Land mehr Fragestunden für Bürger?

    Am Wochenende konnte man auszugsweise ein paar Bemerkungen von Stuttgartern am Bodensee mithören: es ging um eine Pro- und Kontra-Show bei S21, um die vielen verschiedene Gruppen der Gegner und die Motivationen. Präferenzen waren nicht bemerkbar: eher neutrale Zuschauer, Journalisten, Behörden-Personal?
    Demnach soll das Spektrum der Gegner sehr weitläufig sein und das Problem nicht nur der Tiefenbahnhof und eine Menge investiertes Geld, sondern der „Feudalismus da oben“ und „dass die meinen, nun wirklich alles machen zu können“; bei einigen Parteien wird dies unter „Transparenz“ erfasst. Demnach sollen Medien das wirkliche Geschehen teilweise auch für die eigene Verwertbarkeit verfremden.

    In jungen Jahren hatte man ein Auto gefahren mit dem Werbespruch „Fahren wie Gott in Frankreich“: nur der besonderen Hydraulik-Federung wegen, nicht wegen der Geschwindigkeit. Nun ist es eher die Marke „Nichts ist unmöglich“. Man wird weiterhin eher nur die nackten technischen Daten der Faltblätter beachten und „nüchtern“ Probe fahren.

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