Zahl der Fahrradunfälle stieg um 11,9 Prozent

324 Radfahrer im vergangenen Jahr verletzt – Polizei legt Unfallbilanz vor

Konstanz. Die Polizeidirektion Konstanz hat ihren Verkehrsbericht 2011 vorgelegt. Wieder gestiegen ist im Landkreis Konstanz die Zahl der Radfahrunfälle. Insgesamt ereigneten sich 368 (Vorjahr 329) Unfälle. Das ist eine Steigerung von 11,9 Prozent. Drei Radfahrer verunglückten tödlich. 324 wurden verletzt, 89 erlitten schwere Verletzungen.

Polizei will Radverkehr kontrollieren

Nach dem Rückgang im Jahr 2010 bei den Verkehrsunfällen mit Beteiligung von Fahrradfahrern gab es im vergangenen Jahr erstmals wieder ein Anstieg von 11,6 Prozent. Die Polizeidirektion Konstanz kündigte an, weiterhin bei den Verkehrskontrollen einen Schwerpunkt bei den Radfahrern zu setzen. Eine Rolle spielen dürfte aber auch die Fahrradinfrastruktur.

4 Kommentare to “Zahl der Fahrradunfälle stieg um 11,9 Prozent”

  1. Fahrrad-Rowdy
    5. April 2012 at 12:22 #

    Dafür, dass die Fahrradsaison 2011 aufgrund der milden Temperaturen viel länger war als sonst, ist das doch ein guter Wert!

  2. Franz Sauerstein
    10. April 2012 at 09:42 #

    Anteil tragen an der Steigerung der Fahrradunfälle dürfte auf jeden Fall auch die Umbauten im Herosépark haben, die das ganze doch sehr unübersichtlich machten. Viele Radfahrer schienen in meinen Augen damit überfordert zu sein.

    • wak
      10. April 2012 at 10:08 #

      @Franz Sauerstein Danke für den Hinweis. Diesen Eindruck hatte ich im vergangenen Sommer auch. Hinzu kam die Baustelle. Und wenn ich die Gruppen von Bikern sehe, die sich in der Sapnierstraße an der Ampel gegenüber stehen, wundere ich mich, dass nicht noch viel mehr passiert.

  3. Franz Sauerstein
    10. April 2012 at 10:19 #

    Die Ampel an der Kreuzung Petershausener-, Reichenau- und Spanierstraße? Fand ich sehr interessant.
    Niemand kann sich entscheiden, wo er sich aufzustellen hat, die Fußgänger lassen sich selbst außen vor, da der „Kreuzungsprozess“ schon abgeschlossen ist, wenn diese am Ort des Geschehens eintreffen zu Fuß. Die Radfahrer dagegen gehen wie zwei Fischschwärme durcheinander durch, da habe ich noch nie einen Unfall gesehen. Muss wohl durch Augenkontakt und angedeutete Lenkbewegungen funktionieren. Es fließt einfach.

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