Zu viele Tote und Schwerverletzte nach Wendemanövern auf B 31

Norbert Zeller stellt nach Wendeunfällen auf B 31Anfrage an Landesregierung

Friedrichshafen/Meersburg/Überlingen (wak) Der SPD-Landtagsabgeordnete Norbert Zeller findet vier Tote und viele Schwerverletzte bei 24 Unfällen zwischen Meersburg und Kreisgenze in sieben Jahren sind zu viel. Für Diskussionsstoff gesorgt hatten zuletzt wieder lebensgefährliche Wendemanöver. Auch deswegen verlangt der Politiker nun einen schnelleren Ausbau der Bundesstraße. Auch Polizeichef Karl-Heinz Wolfsturm beklagt sich seit Jahren über das hohe Unfallrisiko auf der überlasteten Strecke durch den Bodenseekreis.

Nachfrage bei der Politik

In einer kleinen Anfrage an die Landesregierung will Norbert Zeller wissen, ob diese sich für einen schnelleren Ausbau der B 31 im westlichen Bodenseekreis einsetzt, angesichts der zunehmenden Unfälle auf den Strecke Meersburg bis Kreisgrenze bei waghalsigen Wendemanövern.

Norbert Zellers Unfallbilanz

Erneut sind im Mai bei Überlingen-Aufkirch zwei Autos zusammengestoßen, als ein Fahrer verkehrswidrig auf den B 31 dort gewendet hat, schreibt Zeller. Erst ein halbes Jahr vorher, wurde ebenfalls bei einem Wendemanöver eine Frau bei einem Parkplatz bei Überlingen-Burgberg getötet und an der gleichen Stelle war acht Monate vorher ebenfalls ein schwerer Unfall bei einer verbotswidrigen Wendung passiert. Laut Polizeistatistik sind in sieben Jahr vier Personen auf diesen Streckenabschnitt der B 31 Kreisgrenze bis Meersburg bei 24 Unfällen getötet worden. Tendenz zunehmend.

Ausbau könnte Unfälle verhindern

Dies veranlasste nun den Abgeordneten der Bodenseeregion, Norbert Zeller SPD, bei der Landesregierung nachzuhaken. „Offensichtlich besteht dringender Handlungsbedarf gerade im Bereich der Parkplätze an der B 31, auf denen verkehrsgefährdendes Wenden möglich ist“, meint Zeller. Ein beschleunigter Ausbau der B 31 wäre hier zur Verhinderung derartiger Unfälle mit leider steigender Tendenz dringend als probates Mittel gefordert, erklärt der Politiker aus dem Bodenseekreis in seiner Begründung der Landesregierung.

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