Zwei Schwerverletzte bei Absturz eines Kleinflugzeuges in Konstanz

Einmotorige Maschine stürzte beim Start ab – Insassen retteten sich aus Wrack

Konstanz. Am Pfingstsonntag kurz vor 9 Uhr ist eine einmotorige Maschine kurz nach dem Start nordwestlich des Konstanzer Flughafens in ein mit Gebüschen und Bäumen bewachsenes Freigelände gestürzt. Der Pilot und eine Passagierin erlitten schwerste und schwere Verletzungen. Das berichtete die Polizei.

Insassen konnten sich selbst befreien

Das Flugzeug gewann nach Zeugenaussagen offenbar zu wenig an Höhe und habe mehrere Baumwipfel gestreift. Die beiden Insassen – der 48-jährige Pilot sowie eine 31-jährige Frau – konnten sich aus dem stark beschädigten und brennenden Flugzeug selbst befreien. Der Pilot erlitt schwerste, die Frau schwere Verletzungen. Die Maschine wurde völlig zerstört – der Sachschaden kann bislang nicht beziffert werden.

Absturzursache noch unklar

Angaben zur Absturzursache konnte die Polizei noch nicht machen. Das Flugzeugwrack wurde sichergestellt. Die Bundesstelle für Flugunfälle in Braunschweig ist informiert. Ein Flugunfallexperte sowie die Kriminalpolizei Konstanz haben die Ermittlungen übernommen.

Mehrere Löschfahrzeuge im Einsatz

Während der Unfallaufnahme musste die Byk-Gulden-Straße komplett gesperrt werden. Zu nennenswerten Verkehrsbehinderungen kam es nicht. Die Feuerwehr Konstanz war mit mehreren Löschfahrzeugen im Einsatz. Kurz nach dem Absturz schlugen Flammen aus dem Wrack und eine schwarze, weithin sichtbare Rauchsäule markierte die Absturzstelle. Ein Rettungshubschrauber brachte den Piloten in eine Spezialklinik.

 

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